Am 9. März im Kellertheater: Klaus Winterhoff bringt Tucholsky auf die Bühne

(27. Februar 2018) Gedichte und Prosatexte von Kurt Tucholsky sind Programm, wenn der Rastatter Schauspieler Klaus Winterhoff am Freitag, 9. März, wieder in bewährter Kooperation mit der Stadtbibliothek Rastatt mit einer szenisch-literarischen Lesung ins Kellertheater kommt. Um 20 Uhr geht’s los, der Eintritt beträgt acht Euro, Karten sind ab sofort in der Stadtbibliothek erhältlich. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich, weitere Informationen gibt’s am Info-Telefon der Stadtbibliothek unter 07222 972-8504.

Kurt Tucholsky wird am 9. Januar 1890 in Berlin geboren. Oft missverstanden als launiger Autor, hat er sich immer als politischer Schriftsteller verstanden. Er war einer der bedeutendsten Gesellschaftskritiker im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Nach dem Absturz Deutschlands in die Barbarei, vor der er unermüdlich und prophetisch gewarnt hatte, schied er am 21. Dezember 1935 im Exil in Schweden freiwillig aus dem Leben.

Unter den Pseudonymen Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel und Kaspar Hauser war er fünffacher Mitarbeiter der Wochenschrift „Schaubühne“, später „Weltbühne“. Zusammen mit Siegfried Jacobson und nach dessen Tod mit dem späteren Friedens-Nobelpreisträger Carl von Ossietzky hatte er diese zu einem der aggressivsten und wirksamsten publizistischen Instrumente der Weimarer Republik gemacht. Seine polemische Feder mit Hohn, Spott und Boshaftigkeit zeigt den Mut und die Hartnäckigkeit eines engagierten Moralisten. Daneben gibt es aber auch den humorigen Feuilletonisten, den Autor heiterer Plaudereien, den Bänkelsänger Kurt Tucholsky.

Klaus Winterhoff schlüpft dieses Mal bei seiner szenisch-literarischen Lesung in die Rolle von Kurt Tucholsky. Foto: Klaus Winterhoff.

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