Was wohl die „Profis“ dazu meinen? Die Delegierten lauschen gespannt dem durchweg positiven Feedback der Stadtchefs der anwesenden Vertreter des Gemeinderates und der Verwaltung. / Foto: Stadt Rastatt
Tobias Knödler wurde zum Sprecher der Jugenddelegation gewählt.
Was wohl die „Profis“ dazu meinen? Die Delegierten lauschen gespannt dem durchweg positiven Feedback der Stadtchefs der anwesenden Vertreter des Gemeinderates und der Verwaltung. / Foto: Stadt Rastatt

Konstituierende Sitzung im Ratssaal: Rastatts Jugenddelegation nimmt ihre Arbeit auf

(28. November 2017) Im Alltag der Jugendlichen einen spürbaren Unterschied bewirken – diesem Ziel kam die Rastatter Jugenddelegation mit ihrer konstituierenden Sitzung am Freitag, 17. November, einen entscheidenden Schritt näher: 43 engagierte Rastatter Jugendliche formierten sich im Ratssaal des Rathauses zum neuen Bindeglied zwischen Jugend, Verwaltung und Politik. Mit von der Partie waren auch Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Bürgermeister Arne Pfirrmann, Mitglieder des Gemeinderats und die Schulleiter der Jugendlichen. 

Ein besonderer Moment war die offizielle Gründung des jungen Gremiums auch für Florian Seeland, seit September Jugendbeteiligungsreferent der Stadtverwaltung. Unter seiner Regie war nach dem Jugendgipfel im Juli 2017 die Arbeitsstruktur der neuen Delegation entstanden.

Fünf Arbeitsgruppen…
Tobias Knödler, von der Jugenddelegation zum Sprecher gewählt, erklärte im Ratssaal, welche Arbeitsstruktur sich die Jugendlichen gegeben haben. Die Delegation arbeitet schwerpunktmäßig in Themengruppen, derzeit fünf an der Zahl: Jugendtreffplätze, Jugendcafé, Schule, Schwimmbad und Jugendgipfel. Neue Gruppen können jederzeit entstehen, die bestehenden Gruppen sind immer offen für Interessierte. Die gewählten Sprecher der einzelnen Gruppen bilden den Vorstand der Jugenddelegation. Zur stellvertretenden Sprecherin wählte der Vorstand Kerstin Knödler.

…und jede Menge gute Ideen
Im Rahmen der konstituierenden Sitzung präsentierten die Sprecherinnen und Sprecher viele konkrete Ideen aus ihren jeweiligen Arbeitsgruppen: Unter anderem haben die Jugendlichen kreative Vorschläge zu neuen Treffpunkten für Outdoor-Sport und Freizeit erarbeitet. Gewünscht wird ein Jugendcafé zum Lernen und Entspannen, natürlich mit WLAN und ausgedehnten Öffnungszeiten. Die Arbeitsgruppe Schule macht sich für eine bessere technische Ausstattung der Schulen stark und plädiert für ein stärkeres Miteinander der einzelnen Schulen. Wie bereits beim Beteiligungsworkshop zur Ausgestaltung des Kombibads sprach sich die Arbeitsgruppe Bäder für viele Erlebniselemente und einen ganzjährig nutzbaren Außenbereich aus. Die Jugendlichen sagten zu, den Planungsprozess auch weiterhin konstruktiv zu begleiten. Die Organisation des Jugendgipfels übernimmt in Zukunft die Jugenddelegation selbst, das verkündete die entsprechende Arbeitsgruppe. Mit einem anschaulichen Arbeitsbericht der Jugenddelegation sollen viele Jugendliche zum Mitmachen motiviert werden.

Lob von den „Großen“ / Klausurtagung im Januar
Motiviert und offen für die weitere Zusammenarbeit mit der Jugenddelegation zeigten sich auch die anwesenden Gemeinderäte und die Vertreter der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch lobte das Engagement und den Tatendrang der Jugendlichen und betonte für die zukünftige Zusammenarbeit auch das Rederecht der Delegierten im Gemeinderat. Bevor sie dort konkrete Anliegen einbringen, treffen sich die Jugendlichen im Januar zur Klausurtagung, um sich besser kennenzulernen und ihr weiteres Vorgehen abzustimmen. Im neuen Jahr werden die Arbeitsgruppen dann das Gespräch mit möglichen Kooperationspartnern und Entscheidungsträgern suchen, um ihre Ziele in die Tat umzusetzen. Das erste Resümee wird beim nächsten Jugendgipfel im Juli 2018 gezogen.

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