„Der Flüchtling in mir“ – Kino und Talk im Kellertheater am 27. September

(22. September 2017) Wie aus Fremden Freunde werden können, erzählt Nilgün Tasman in ihrem autobiographischen Dokumentarfilm „Der Flüchtling in mir“, der am Mittwoch, 27. September, um 18 Uhr im Kellertheater läuft. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2017 kommt die Regisseurin und Autorin persönlich nach Rastatt, um nach der Vorführung von ihrer Arbeit zu erzählen und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Die Moderation übernimmt Michaele Schossier-Albrecht von der Stabsstelle Chancengleichheit und Integration der Stadt Rastatt. Veranstalter des Abends sind die Stabsstelle gemeinsam mit dem städtischen Kundenbereich Kultur- und Sportförderung. Der Bürgerverein Rheinau verwöhnt die Gäste mit kleinen Leckerbissen und Getränken. Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Das Kellertheater ist barrierefrei zugänglich. Weitere Informationen unter Telefon 07222 972-1030 / -1031.

Wovon erzählt „Der Flüchtling in mir“?

In dem 76-minütigen autobiografischen Dokumentarfilm zeigt Tasman ein Land, das nicht zum ersten Mal mit der Herausforderung konfrontiert ist, fremde Menschen zu Freunden zu machen. Sie begleitet vier Jugendliche, die auf sich allein gestellt und unter Lebensgefahr nach Deutschland geflohen sind. Jedes dieser Schicksale ist einzigartig und doch seltsam bekannt. Tasman findet immer wieder Parallelen zu ihrer eigenen Vergangenheit als Kind türkischer Gastarbeiter. Sie begegnet Menschen, die aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind: Nachbarn, Politikern, Ärzten und Freunden, die vor vielen Jahren nach Deutschland geflohen sind und damals Ähnliches durchmachen mussten. „Der Flüchtling in mir“ ist ein bewegender, persönlicher Film voller Herzenswärme und Optimismus.

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