Vielfalt verbindet: Interkulturelle Wochen 2017 feiern die bunten Seiten Rastatts und der Region – Stadt Rastatt ist mit zwölf Veranstaltungen dabei

(18. September 2017) Während andernorts die ersten grauen Herbsttage Einzug halten, präsentiert sich Rastatt während der Interkulturellen Wochen von seiner buntesten Seite: Seit Donnerstag, 14. September, und bis Samstag, 7. Oktober, laden über 40 Kooperationspartner zu knapp 50 Veranstaltungen im Zeichen der Vielfalt ein. Dass Vielfalt tatsächlich verbindet, zeigt die Entwicklung der Interkulturellen Wochen in Rastatt und der Region: Nachdem im Vorjahr erstmals drei Gemeinden aus dem Landkreis das Angebot bereicherten, stößt bei den siebten Interkulturellen Wochen in Rastatt auch die Stadt Gernsbach dazu. Die Federführung liegt bei der Stabsstelle für Chancengleichheit und Integration der Stadt Rastatt, bewährte Mitorganisatoren sind auch in diesem Jahr der Caritasverband Rastatt e.V. und der Arbeitskreis für Aus- und Weiterbildung e.V. Die offizielle Auftaktveranstaltung mit Kabarettist Muhsin Omurca findet am Samstag, 23. September, im Landratsamt statt. Im bunten Reigen aus Kunst, Musik, Theater, Film, Dialog und Kulinarik ist die Stadt Rastatt mit insgesamt zwölf Veranstaltungen dabei.

Diese Veranstaltungen erwarten die Besucher in den kommenden zwei Wochen:

  • Zu einer kulinarischen Weltreise laden am Freitag, 22. September, die städtische Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie und der Verein „Die Brücke“ in den Stadtteiltreff in der Rauentaler Straße 8b ein. Der entspannte Kochabend geht von 17 bis 21 Uhr. Anmeldungen unter Telefon 0176 62884093 oder per E-Mail an bruecke@hotmail.de
  • Murat Bay, Virtuose auf dem orientalischen Zupfinstrument Baglama und Lehrer an der Städtischen Musikschule Rastatt, lädt am Samstag, 23. September, zu einem Baglama-Workshop in die Musikschule in der Herrenstraße 26 ein. Beim Workshop von 14 bis 17 Uhr besteht nicht nur die Möglichkeit, sich selbst am Instrument zu versuchen. Der Pionier des Baglama-Unterrichts in Deutschland stellt auch sein Können als Komponist und Sänger unter Beweis. Murat Bay, der sich in Orient und Okzident zuhause fühlt, versteht seine Musik als Brücke zwischen Menschen.
  • Ihre kulinarische Kompetenz stellt Die Brücke e.V. auch beim Bauernmarkt des Stadtmarketings am Sonntag, 24. September, unter Beweis.
  • „Willkommen bei den Hartmanns“ heißen die Stadt Rastatt und das FORUM Rastatt alle humorvollen Rastatterinnen und Rastatter am Montag, 25. September. Ab 19.30 Uhr läuft im Kino FORUM Rastatt die deutsche Integrationskomödie, der Eintritt kostet sechs Euro.
  • Von Dienstag, 26. September, bis Mittwoch, 11. Oktober, ist in der Stadtbibliothek Rastatt die Medienausstellung „Kultur ohne Grenzen“ zu sehen. Weltmusik trifft dort spannende Dokumentationen und junge Literatur aus allen Himmelsrichtungen und macht Lust aufs Entdecken. Der Eintritt ist frei, es gelten die üblichen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek.
  • Nicht nur Filmfans sollten sich definitiv Mittwoch, 27. September, vormerken: Im Kellertheater läuft ab 18 Uhr der autobiographische Dokumentarfilm „Der Flüchtling in mir“. Bewegend, persönlich und mit viel Optimismus erzählt Regisseurin Nilgün Tasman im Film von vier jungen Flüchtlingen und ihrer eigenen Vergangenheit als Kind türkischer Gastarbeiter. Nach dem Film steht sie im Kellertheater dem Publikum persönlich Rede und Antwort und berichtet von ihrer Arbeit als Filmemacherin. Die Moderation übernimmt Michaele Schossier-Albrecht von der Stabsstelle Chancengleichheit und Integration der Stadt Rastatt, Kooperationspartner ist der städtische Kundenbereich Kultur- und Sportförderung. Für Speis und Trank sorgt die Bürgervereinigung Rastatt-Rheinau. Der Eintritt ist frei, das Kellertheater ist barrierefrei zugänglich.
  • Kinder ab vier Jahren laden die Stadtbibliothek Rastatt und der Verein „Die Brücke“ am Donnerstag, 28. September, um 17 Uhr zum viersprachigen Bilderbuchkino ein. Auf Arabisch, Deutsch, Französisch und Russisch gibt es die Geschichte „Wer hat mein Eis gegessen?“ zu hören und zu sehen. Die schwungvolle Geschichte aus dem Libanon beantwortet eine Frage, die alle Kinder beschäftigt: Ein Eis ist eine wunderbare Sache. Aber wie isst man es, ohne sich zu bekleckern? Alle wollen einem zeigen, wie es geht, aber was passiert dabei mit dem Eis? Im Anschluss an die Vorlesestunde kann gemalt werden. Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Auch Eltern und Interessierte sind willkommen.

Der Flyer mit detaillierten Informationen zu allen Veranstaltungen der Interkulturellen Wochen liegt im Rathaus, im Bürgerbüro, in der Stadtbibliothek und anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Weitere Informationen gibt es bei der Stabsstelle für Chancengleichheit und Integration der Stadt Rastatt bei Petra Heinisch-Hildenbrand unter Telefon 07222 972-1030 oder Michaele Schossier-Albrecht unter 07222 972-1031.

Guten Appetit! An der kulturellen Kalorienbombe „Interkulturelle Wochen Rastatt“ haben 2017 so viele Partner „mitgebacken“, wie nie zuvor. / Foto: Stadt Rastatt
Murat Bay ist einer der wenigen Baglama-Spieler, die auch noch komponieren und singen. / Foto: Stadt Rastatt
Die Regisseurin Nilgün Tasman kommt persönlich zum Filmabend im Kellertheater und freut sich auf spannende Diskussionen mit dem Publikum. / Foto: Nilgün Tasman
Aus dem Libanon stammt die Kindergeschichte „Wer hat mein Eis gegessen?“, die es im Bilderbuchkino in vier Sprachen zu hören gibt. / Grafik: Edition Orient, Berlin

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Kontakt:

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de


Das komplette Programm der Interkulturellen Wochen 2017 als PDF zum Download.