Umgestürzte Bäume, abgerissene Kronen, herumfliegende Äste: Herbststurm Sebastian setzte auch Rastatt zu

(14. September 2017) „Sebastian“ ist am Mittwoch, 13. September, auch über Rastatt hinweggefegt und hat Schäden verursacht. Der heftige Herbststurm riss an einzelnen Stellen im Stadtwald ganze Baumkronen, Äste und Teile von Baumstämmen ab und ließ sie durch die Luft fliegen. Besonders gravierend war nach Aussagen von Stadtförster Martin Koch der Abriss eines 50 Zentimeter dicken und acht Meter langen Kronenteils einer 150-jährigen Eiche. Gegen 11.30 Uhr krachte die mächtige Krone auf den Radweg und auf Teile der Fahrbahn an der stark befahrenen Nordwest-Umgehung zwischen Ottersdorf und Innenstadt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Insgesamt jedoch, so der Stadtförster, sei der Rastatter Wald mit einem blauen Auge davongekommen. Am Donnerstag, 14. September, war das gesamte Forstteam im Stadtwald unterwegs, um abgerissene Äste und Kronenteile zu entfernen und die Wege wieder vollständig begehbar zu machen. Auch wenn sich der Sturm inzwischen gelegt hat, bittet Koch die Waldbesucher auch in den nächsten Tagen um Vorsicht. Denn möglicherweise sitzen in den Bäumen noch gelockerte Äste und Stammteile, die auf die Wege fallen könnten. 

Im Stadtgebiet hatte „Sebastian“ zudem eine Weide auf einem Feld in Niederbühl/Förch und eine Linde an der Rheinpromenade in Plittersdorf zum Umstürzen gebracht. Wie der städtische Kundenbereich Ökologie und Grün mitteilt, riss der Sturm zwar jede Menge kleinerer Äste ab und wirbelte Laub auf. Von gravierenden Schäden in Grünanlagen oder auf Spielplätzen sei Rastatt jedoch verschont geblieben. 

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