Auf dem Trampolin kommt auch das Gehirn in Schwung – Bewegung und frische Luft gehören in der Kita BIBER zum Alltag

Selbst die kleinsten Kita-Kinder kommen in den Bewegungsräumen auf ihre Kosten.
Am Seil oder freihändig – das Balance-Band „Slackline“ ist zu jeder Jahreszeit der Renner. / Fotos: Stadt Rastatt

(11. August 2017) Eine Stunde Bewegung täglich empfiehlt das Robert-Koch-Institut, damit Kinder sich gesund entwickeln. Spaß an der Bewegung zu vermitteln ist darum ein erzieherischer Schwerpunkt in der Rastatter Kindertagesstätte BIBER – Haus für Kinder. Für die 161 Kinder zwischen einem und sechs Jahren stehen in der Kita drei Bewegungsräume zur Verfügung. Der größte und neueste davon wurde erst im April 2017 eröffnet und befindet sich im Hauptgebäude. Kinder und Erzieher hatten ihn lange herbeigesehnt, denn die sechs Gruppen im Hauptgebäude hatten sich bis dahin einen Turnraum geteilt. In den Bewegungsräumen wird den Kindern ein Gespür für ihre körperlichen Fähigkeiten vermittelt. Das fördert ein positives Selbstbild und trainiert nebenbei Koordination und Fair Play.

Viel Platz und frische Luft bietet das 4.500 Quadratmeter große Außengelände der Kita. Die Kinder können nach Herzenslust schaukeln, klettern, Fußball und Verstecken spielen, mit Rollern, Pedalos und Kettcars auf große Fahrt gehen oder Trampolin springen. „Ehemaligen Kita-Kindern bleiben oft die tollen Fahrzeuge in Erinnerung. Manche erzählen noch Jahre später von ihren Touren auf dem großzügig angelegten Rundweg“, berichtet Erzieherin Kim Wagner. Auch an der „Slackline“ bilden sich regelmäßig Schlangen von Kindern, die mit ausgestreckten Armen und voller Konzentration über das straff gespannte Band balancieren.

Die pädagogischen Fachkräfte binden das Thema Bewegung auch außerhalb der Sporträume in den Alltag ein, etwa im täglichen Morgenkreis. Selbst altbewährte Kinderlieder wie „Schmetterling, du kleines Ding“ oder Spiele wie „Der Fuchs geht herum“ bringen die Kinder zum Tanzen und vermitteln grundlegende Bewegungsformen. Auch die Bewegung in der freien Natur gehört für viele Kinder nicht zum Alltag. Umso wichtiger sind Spaziergänge und Ausflüge, etwa zum Abenteuerspielplatz. Besonders beliebt ist der Waldtag. „Es ist schön, die Kinder in der Natur zu beobachten“, berichtet eine Erzieherin. „Schüchterne Kinder werden zu selbstbewussten Helden und wilde Räuber finden Raum, sich zu entfalten.“ Ein weiteres Lieblingsziel ist Rastatts Hallenbad „Alohra“. In kleinen Gruppen statten die BIBER-Kinder dem Bad wöchentlich Besuche ab. Im Wasser erleben sie ein ganz neues Körpergefühl und gewinnen Selbstbewusstsein. Für weitere Bewegungsangebote hat die Kita BIBER kompetente Partner gewonnen: Mit Tatjana Kleehammer von der städtischen Eltern- und Familienbildung wurde ein Tanzprojekt für Kinder und Eltern durchgeführt. Die Freude an Bewegung verbindet die Kita BIBER mit dem Rastatter Turnverein: „Mit dem RTV haben wir gute Erfahrungen gemacht. Toll, dass der Verein unsere Arbeit weiterhin bereichert“, freut sich Marianne Seitz. Sie leitet das acht Gruppen starke Haus für Kinder mit dem Namen BIBER, was als Kurzwort für Bildung, Betreuung und Erziehung steht.

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