Höhepunkt in der Heimerziehungsausstellung: Zeitzeugengespräch mit ehemaligen Rastatter Heimkindern am 20. Juli im Kantorenhaus

(12. Juli 2017) Mit der Umgestaltung der aktuellen Kabinettsausstellung im Stadtmuseum „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg, dem Landkreis und der Stadt Rastatt 1949-1975“ sind die Rastatter Zeitzeugen in den Fokus gerückt. Aussagekräftige Zitate ehemaliger Rastatter Heimkinder bereichern seither die Ausstellung und vermitteln den Besuchern eine Vorstellung, wie sie sich gefühlt haben müssen. Noch sehr viel eindrücklicher von ihren Erfahrungen berichten werden ehemalige Rastatter Heimkinder nun bei einem Zeitzeugengespräch. Es findet am Donnerstag, 20. Juli, um 19 Uhr im Kantorenhaus im Leopoldring 2c. Interessierte sind herzlich eingeladen. 

Führen wird das Gespräch die Kuratorin der Ausstellung, Patricia Reister. Sie hatte schon im Vorfeld der Ausstellung bei ihren Recherchen über Rastatter Heime mit einigen ehemaligen Heimkindern Kontakt. Dabei hat sie die Erfahrung gemacht, dass sich viele ehemalige Heimkinder von dem Ausstellungsprojekt begeistert zeigten und sehr offen ihre ergreifenden Erfahrungen schilderten. „Ein Zeitzeuge meinte sogar, die Ausstellung zu unterstützen sei für ihn positive Vergangenheitsbewältigung“, zeigt sich Reister gerührt. Beim Zeitzeugengespräch am 20. Juli werden vielfältige Aspekte des Heimalltags thematisiert wie die große psychische und körperliche Belastung, fehlende persönliche Entwicklungsfähigkeit aber auch die oft nur kurzen Momente des Glücks.

 Wer sich vorab in der Sonderausstellung informieren möchte, kann die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Stadtmuseums besichtigen: Donnerstag bis Samstag von 12 bis 17 Uhr geöffnet und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Weitere Informationen und Anfragen für Gruppenführungen unter Telefon 07222 972-8402 oder per E-Mail an museen@rastatt.de; Info: www.stadtmuseum-rastatt.de

Blick in die aktuelle Sonderausstellung „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg, dem Landkreis und der Stadt Rastatt 1949-1975“.

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