Frösche unter der Lupe: Hans-Thoma-Schüler lüften die Geheimnisse des Waldbodens

(10. Juli 2017) „Was lebt im Waldboden?“ Dieser Frage gingen am Montag, 3. Juli, die Viertklässler der Hans-Thoma-Schule im Ötigheimer Wald auf den Grund. Angeleitet wurden die 27 kleinen Entdecker von Hanna Rommel, die mit dem Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aus Karlsruhe angereist war und ein waldpädagogisches Programm vorbereitet hatte. Mit von der Partie waren auch Helena Hamann und Leonie Rauschke, die im städtischen Kundenbereich Ökologie und Grün ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren.

Zur Einstimmung lauschten die Kinder aufmerksam den Geräuschen des Waldes. Mit Lupen, Becherlupen und Gefäßen nahmen sie sich anschließend den Waldboden vor. Zu ihrer Ausbeute zählten unter anderem zahlreiche Frösche, Nacktschnecken, Maden, Raupen, Käfer, Würmer, Spinnen und Asseln. Die kleineren Tiere betrachteten die Kinder unter dem Mikroskop, größere Exemplare analysierten die Frosch-Forscher mit Lupen. Dabei wurden nicht nur Berührungsängste mit der Natur und ihren mitunter glitschigen Bewohnern überwunden: „Das Hantieren mit Becherlupe und Bestimmungsbuch weckt die Faszination für die Vielfalt des Lebens im Ökosystem Waldboden“, erklärt Helena Hamann.

Gruppenfoto vor dem Waldmobil – wenn die Freude am Wald geweckt ist, wurde das Tagesziel erreicht. Foto: Stadt Rastatt
Zahlreiche Frösche gingen den kleinen Forschern ins Netz. Alle Exemplare überstanden die „Untersuchung“ unbeschadet. Foto: Stadt Rastatt

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