Die Siebtklässler hatten viele Fragen mitgebracht – ein besonders mutiger Interviewer hätte gerne das Jahresgehalt des Oberbürgermeisters erfragt. / Foto: Stadt Rastatt

Politikunterricht aus erster Hand: Schülerbesuch im Historischen Rathaus

(7. Juli 2017) Eine besondere Vertretungsstunde erlebte die 7a der Gustav-Heinemann-Schule am Freitag, 7. Juli: Das Klassenzimmer wurde in den Ratssaal des Historischen Rathauses verlegt, den Politikunterricht übernahm Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch höchstpersönlich. Gleich zu Beginn verriet er, dass er selbst einmal Lehrer werden wollte. Die 24 Schülerinnen und Schüler lernten, was zu den Aufgaben eines Bürgermeisters gehört, wie der Gemeinderat arbeitet und wie Rastatts Stadtverwaltung aufgebaut ist. Der Oberbürgermeister legte nicht nur seinen „Stundenplan“ vor, sondern teilte auch seine persönlichen Erfahrungen mit: „Dass es im Leben wichtig ist, sich Ziele zu setzen und für diese zu kämpfen, war für mich damals eine wichtige Lektion“, ermutigte Pütsch die aufmerksamen Siebtklässler, als Schulabschlüsse und Berufswahl zur Sprache kamen. Für viele Lacher sorgte die treffsichere Antwort eines Schülers auf Pütschs Frage nach den Voraussetzungen, die man erfüllen sollte, um selbst Bürgermeister zu werden: „Eigentlich keine - man sagt den Leuten, was man verändern will, und wenn die das gut finden, wählen die einen.“ 

Bevor der Besuch im Rathaus mit einer Hausführung endete, hatten die Schüler Gelegenheit, die „Sitzungsleitung“ mit Fragen zu löchern. Neben Fragen zur Freizeitgestaltung des Oberbürgermeisters und seinen Erlebnissen mit prominenten Gästen der Stadt kam auch das Thema Jugendbeteiligung zur Sprache. „Ihr könnt Euch eine Stimme geben“, bewarb Pütsch das neue Format der Jugenddelegation, für die auch die jetzigen Siebtklässler in wenigen Jahren alt genug sein werden.

Die Siebtklässler hatten viele Fragen mitgebracht – ein besonders mutiger Interviewer hätte gerne das Jahresgehalt des Oberbürgermeisters erfragt. / Foto: Stadt Rastatt
Die Siebtklässler hatten viele Fragen mitgebracht – ein besonders mutiger Interviewer hätte gerne das Jahresgehalt des Oberbürgermeisters erfragt. / Foto: Stadt Rastatt
Auf den Tischen fanden die aufmerksamen Zuhörer als Willkommensgeschenk eine schwarze Rastatt-Schildmütze vor. / Foto: Stadt Rastatt
Mit frischen Fotos vom Steinmeier-Besuch illustrierte der Oberbürgermeister seine Repräsentationsfunktion. / Foto: Stadt Rastatt

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