Vom Winde verweht: Der gewöhnliche Löwenzahn ist Pflanze des Monats Juli

(26. Juni 2017) Der gewöhnliche Löwenzahn wurde von der Umweltstiftung Rastatt zur Pflanze des Monats Juli gekürt. Der deutsche Name des beliebten Gewächses leitet sich von den stark gezackten Blättern der Pflanze ab. Ohne je einen Löwen erblickt zu haben, stellte man sich so dessen Gebiss vor. Das Wildkraut ist auch deshalb so beliebt, weil Kinder so gerne seine Samen in den Wind pusten. Dank kleiner Schirmchen segeln diese hervorragend und haben der Pflanze den Beinamen Pusteblume eingebracht. Der Löwenzahn ist sehr anspruchslos und wächst daher nahezu überall, ein kleiner freier Fleck und etwas Erde genügen. Aus diesem Grund ziert er selbst unwirtliche Asphaltwege. Allerdings bevorzugt er stickstoffreiche Böden und wächst meist auf Wiesen und Weiden sowie an Feldwegen.

Blüte, Blätter und Wurzel des Löwenzahns sind nützlich und gesund

Gartenbesitzer, die ihn als Unkraut verpönen, wissen womöglich nicht um seinen Nutzen als Bienenweide: Besonders im Frühjahr ist er für Bienenvölker extrem wichtig und trägt zum Fortbestand bedrohter Bienenarten bei. Die Bienen stellen aus ihm einen kräftigen, goldgelben und dickflüssigen Honig her. Menschen können aus seinen Blüten einen Sirup machen, der damit immerhin Ähnlichkeiten hat. Auch ein Gelee fürs Frühstücksbrot lässt sich mit dem richtigen Rezept anfertigen. Die jungen Blätter des Löwenzahns schmecken als Salat oder in einem grünen Kräuterpesto. Vor jeder Verwendung sollten die frischen Blätter, die Bitterstoffe und die Vitaminen C und D enthalten, unbedingt gewaschen werden. Von der Ernte an Straßenrändern ist abzuraten. Löwenzahn gilt als harntreibend und Appetit anregend. Seine Wurzel wird getrocknet als medizinischer Tee gehandelt und ist als Tierfutter bei Kühen sehr beliebt.

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