Aktuelle Meldungen zur Baustelle obere Kaiserstraße


Kaiser-Baustelle: Zweiter Bauabschnitt beginnt am 26. September

Über den zweiten Bauschnitt in der oberen Kaiserstraße informierten Citymanager und Baustellen-Kommunikator Johannes Flau (Mitte) und Bauleiter Stephan Hertenberger (rechts) bei einem Vor-Ort-Termin.
Über den zweiten Bauschnitt in der oberen Kaiserstraße informierten Citymanager und Baustellen-Kommunikator Johannes Flau (Mitte) und Bauleiter Stephan Hertenberger (rechts) bei einem Vor-Ort-Termin.

(25. September 2018) Die Vorarbeiten in der Rappenstraße sind beendet, jetzt kann’s losgehen mit dem zweiten Bauabschnitt in der oberen Kaiserstraße. Am Mittwoch, 26. September, starten die Arbeiten mit der Einrichtung des Baufeldes auf der Nordseite der oberen Kaiserstraße zwischen Kapellenstraße und Rappenstraße.

Während hier bald gebuddelt wird, kann der im ersten Bauabschnitt fertig gestaltete Platz bis zur Stadtkirche ab sofort genutzt und in neuer Schönheit genossen werden. Über die Eckpunkte des beginnenden zweiten Bauabschnitts und die Neuerungen im fertiggestellten Platzbereich informierten Citymanager und Baustellen-Kommunikator Johannes Flau, der städtische Projektleiter Peter Polak und Bauleiter Stephan Hertenberger bei einem Vor-Ort-Termin am 20. September.

Worum geht es im zweiten Bauabschnitt? 

Zunächst, so erläuterte Bauleiter Stephan Hertenberger, erneuern die Bauarbeiter die Versorgungsleitungen für Wasser, Gas und Strom. Im Frühjahr beginnen sie mit der Neugestaltung des Gehwegs, der analog zum bereits fertigen Gehweg zwischen Poststraße und Rappenstraße breiter angelegt sein wird. Parallel dazu werden die Baumquartiere für weitere zehn stattliche Platanen vorbereitet, außerdem der Bau der Brunnenanlage mit Wasserspiel, die Gestaltung der Parkflächen und der Bushaltestellen. Die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt sind in zwei Unterabschnitte gegliedert. Der erste Unterabschnitt wird circa im April/Mai fertig sein. Anschließend wandert die Baustelle auf die gegenüberliegende Seite der Kaiserstraße. Bauende wird nach Hertenberger voraussichtlich im Oktober 2019 sein.

Veränderte Verkehrsführung im zweiten Bauabschnitt

Mit Beginn des zweiten Bauabschnitts startet auch eine veränderte Verkehrsführung: Die Anfahrt zur Kaiserstraße erfolgt über die Herrenstraße und die Rappenstraße. In der Kaiserstraße können die durch Metallknöpfe markierten 40 Parkplätze auf der Platzfläche und auf dem Parkstreifen entlang der Platzfläche genutzt werden. Nicht mehr erlaubt ist das Parken auf der Ladenseite. Zur Verfügung stehen auf dem neu gestalteten Platz auch zwei blau markierte Behindertenparkplätze. Ebenso ist bereits für Fahrradabstellplätze gesorgt und für eine E-Bike-Ladestation. Die Ausfahrt aus dem Bereich obere Kaiserstraße verläuft während des zweiten Bauabschnitts über die südliche Fahrbahn der Kaiserstraße in die Kapellenstraße; über die Rappenstraße ist sie dann nicht mehr möglich.

Fertiggestellter Bereich der oberen Kaiserstraße.
Fertiggestellter Bereich der oberen Kaiserstraße.
Behindertenparkplätze und Fahrradabsteller obere Kaiserstraße.
Behindertenparkplätze und Fahrradabsteller obere Kaiserstraße.

Die Parkplätze in der oberen Kaiserstraße sind markiert. Foto: Stadt Rastatt
Die Parkplätze in der oberen Kaiserstraße sind markiert. Foto: Stadt Rastatt

Kaiser-Baustelle: Zweiter Bauabschnitt in den Startlöchern / Vorarbeiten beginnen am 3. September

(29. August 2018) Der erste Bauabschnitt auf der Kaiser-Baustelle ist fast geschafft: Die Bauarbeiten am Notüberlauf auf dem Marktplatz sind abgeschlossen, die neuen Parkplätze in der oberen Kaiserstraße sind mit Messingnägeln markiert und die Platzmitte ist freigeräumt. Außerdem sind die Lichtschächte an den Häusern provisorisch verschlossen und die Pflasterarbeiten bis an die Kirche vorgerückt. Derzeit erfolgt noch der Anschluss an den Gehweg zur Südseite. Bis Ende August werden die Baumaterialien vom Baufeld entfernt sein. Lediglich die Container bleiben noch stehen, denn im September werden noch Restarbeiten erledigt.

Zweiter Bauabschnitt startet am 20. September

Der zweite und finale Bauabschnitt der Kaiser-Baustelle startet offiziell am Donnerstag, 20. September, mit einer Informationsveranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit. Die Uhrzeit wird noch bekanntgegeben. Der zweite Bauabschnitt wird wieder in zwei Abschnitte unterteilt, wobei der erste Unterabschnitt zwischen der Rappenstraße und der Kapellenstraße eingerichtet wird. Er reicht bis an den äußeren Fahrbahnrand der gegenüberliegenden Seite und umfasst vor allem folgende Arbeiten: den Austausch von Versorgungsleitungen, die Erstellung der Brunnenanlage mit Wasserspiel sowie Baumquartiere und die Errichtung der Oberflächen, Fahrbahnen, Parkplätze und breiteren Gehwege. Für diesen Bauabschnitt ist ein halbes Jahr Bauzeit angesetzt. 

Rappenstraße ab 3. September für rund drei Wochen gesperrt

Bevor es losgeht mit dem zweiten Bauabschnitt, sind Vorarbeiten in der Rappenstraße an den Ver- und Entsorgungsleitungen erforderlich. Die Rappenstraße wird daher ab Montag, 3. September, an der Einmündung zur Kaiserstraße für rund drei Wochen voll gesperrt. Sie wird dann an der Herrenstraße als Sackgasse ausgeschildert. Die Verkehrsverbindung aus der Schiffstraße bleibt unverändert. In der Sackgasse wird ein Wendeplatz eingerichtet.

Veränderte Verkehrsführung im zweiten Bauabschnitt

Mit Beginn des zweiten Bauabschnitts startet auch die veränderte Verkehrsführung: Die Sperrung der Rappenstraße wird dann aufgehoben. Die Anfahrt über die Herrenstraße und die Rappenstraße ist bis zu den Parkplätzen in der Kaiserstraße möglich. Die Abfahrt erfolgt jedoch nur über die südliche Fahrbahn der Kaiserstraße in die Kapellenstraße. Eine Abfahrt über die Rappenstraße ist dann nicht mehr möglich.

Als Baubeginn für den zweiten Unterabschnitt der Kaiser-Baustelle ist April 2019 vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen rund ein halbes Jahr dauern, sodass der Zeitplan, nämlich Fertigstellung bis Ende 2019, eingehalten werden sollte.

Fast leergeräumt ist der erste Bauabschnitt. Lediglich die Container werden noch für Restarbeiten im September stehen bleiben. Foto: Stadt Rastatt
Fast leergeräumt ist der erste Bauabschnitt. Lediglich die Container werden noch für Restarbeiten im September stehen bleiben. Foto: Stadt Rastatt
Die Pflasterarbeiten sind schon bis zur Kirche vorgerückt. Foto: Stadt Rastatt
Die Pflasterarbeiten sind schon bis zur Kirche vorgerückt. Foto: Stadt Rastatt

Bei Kaiserwetter auf der Kaiserbaustelle: Bergfest in Sicht

(20. Juli 2018) Die Bauarbeiten in der oberen Kaiserstraße sind im ersten Bauabschnitt in den letzten Zügen. Zwar konnte der Zeitplan nicht passgenau eingehalten werden – ursprünglich sollte der Abschnitt zwischen Poststraße und Rappenstraße Mitte Juli abgeschlossen sein. Bis Ende August dürfte aber Halbzeit auf der Kaiserbaustelle sein, so dass Bergfest gefeiert werden kann. Hierzu werden Anwohner und Geschäftsleute eingeladen.

Ein Ende ist jedenfalls in Sicht, denn die neue obere Kaiserstraße hat schon deutlich Gestalt angenommen. Die Platanen stehen in sattem Grün an ihren neuen Plätzen und die 35 Fahrradständer samt E-Bike-Ladestation sind eingebaut und installiert. Auch zwölf gusseiserne Leuchten und sechs Stelen-Leuchten in den Parkflächen wurden bereits aufgestellt. Bis Mitte August folgen noch Bodenleuchten, Parkscheinautomaten und Markierungen. In der kommenden Woche wird ferner im Fahrbahnbereich der rötliche Farbasphalt eingebaut. 

Geplant ist, bis Ende August das Baufeld sukzessive bis auf den Streifen vor der Stadtkirche zurückzubauen. Restarbeiten erfolgen dann noch in den Gehwegen und an den Fassaden. Zudem wird auch nach Ende des ersten Bauabschnitts um den Bernhardusbrunnen herum ein eingezäuntes Feld stehen bleiben. Das gehört dann schon zum zweiten Bauabschnitt zwischen Rappenstraße und Kapellenstraße.

Der Baufortschritt in der oberen Kaiserstraße ist deutlich erkennbar. Foto: Stadt Rastatt
In den kommenden Wochen wird weiter kräftig gewerkelt, damit Ende August Bergfest gefeiert werden kann. Foto: Stadt Rastatt

Baustellen am Notüberlauf und an der oberen Kaiserstraße nehmen wieder Fahrt auf

(5. Juni 2018) Und weiter geht’s auf den zentralen Baustellen in der Innenstadt: Nach einer kurzen Pause wegen des Straßentheaterfestivals tête-à-tête haben die Arbeiten an der „Kaiser-Baustelle“ seit Montag, 4. Juni, wieder Fahrt aufgenommen. Am Donnerstag, 7. Juni, legt die Baufirma Reif auch wieder los mit Arbeiten am Notüberlauf, Standort Marktplatz/ Sparkasse. Zunächst erfolgt hier der Wiederaufbruch der Baugrube. Anschließend übernimmt als Subunternehmer die Firma Gerike das Ruder, um die maschinentechnischen Anlagen einzusetzen und – zur Steuerung des Notüberlaufs – einen Schaltschrank an der Fassade der Kaiserstraße 25 anzubringen. Nach aktuellem Bauplan werden die Arbeiten am Notüberlauf Mitte August abgeschlossen sein. Für die Zeit der Bauarbeiten sind erneut die Schlossstraße zwischen Schlosserstraße und Kaiserstraße sowie ein Teil der Kaiserstraße gesperrt. Das hat vor allem Folgen für Lieferanten und Marktbeschicker: Sie können den Marktplatz während der Bauarbeiten nur über die untere Kaiserstraße anfahren. Fußgänger und der Busverkehr sind von der Baumaßnahme nicht beeinträchtigt.

Vorübergehend stillgelegt war die Baustelle seit Mitte April, um die Fläche zu den anstehenden Fest-Wochenenden und zuletzt zum tête-à-tête begehbar zu machen und die vielen Aktivitäten auf dem Marktplatz nicht einzuschränken. 

Erster Bauabschnitt der Kaiser-Baustelle ist Mitte Juli fertig

Die Baustelle an der oberen Kaiserstraße war lediglich circa eine Woche fürs tête-à-tête unterbrochen worden. Hier werden die Arbeiten, mit einer Zeitverzögerung von circa sechs Wochen, Mitte Juli beendet sein, bevor dann der zweite Bauabschnitt beginnt. 

Neben Witterungsproblemen in den Winterwochen waren es vor allem aufwändige Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen, die zusätzlich Zeit gekostet hatten. So mussten im südlichen Gehweg- und Fahrbahnbereich der Kanalstauraum, ein weiterer Entwässerungskanal, die Gas- und Wasserleitung sowie Strom und zusätzliche Leerrohre verlegt werden. Das alles unter Aufrechterhaltung der Wasser-, Gas- und Stromversorgung. Zudem machte es das sehr weitläufige, bis zur Poststraße reichende Kirchenfundament nötig, den Kanal umzuplanen. Der städtische Bauleiter Peter Polak betont, der Zeitverzug halte sich trotz der „äußeren Umstände“ und der vorgefundenen Widrigkeiten dennoch im Rahmen. Er ist nach wie vor zuversichtlich, dass die Kaiser-Baustelle wie geplant Ende 2019 beendet werden kann. 


Die Bäume für die Kaiser-Baustelle sind da

(25. April 2018) Die Transparente am Bauzaun der oberen Kaiserstraße hatten es schon seit Tagen angekündigt: „Achtung, hier kommt eine Ladung Bäume“. Oder: „Wer andern eine Grube gräbt, pflanzt sicher einen Baum“. Am Mittwoch, 25. April, war es dann soweit. Zwei Tieflader aus dem hohen Norden transportierten am Vormittag die ersten vier Platanen zu ihrem neuen Heimatquartier. Die neun Meter hohen stattlichen Gewächse stammen aus einer Baumschule im 600 Kilometer entfernten Bad Zwischenahn und kosten pro Exemplar zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Ihre Kronen sind bereits im Rastatt-typischen Kastenschnitt zurechtgestutzt. Und überhaupt sind die Bäume wahre Prachtstücke. So prächtig gewachsen allerdings, dass sie sich zunächst etwas schwertaten, in die vorbereiteten Baumquartiere eingesetzt zu werden. Mit zwei Kränen, der Muskelkraft, aber auch dem Fingerspitzengefühl von Bauarbeitern gelang es schließlich gegen Mittag, die erste Platane zum Stehen zu bringen. Die Baumquartiere der insgesamt zwölf Platanen sind so angelegt, dass die Bäume eine Linie bilden und damit die ästhetische Gestaltung des Platzes unterstreichen werden. Vier Platanen wurden am 25. April geliefert, die nächsten Lieferungen stehen am 26. und 27. April an. Neu begrünt, wird sich dann die Baustelle in der kommenden Woche wieder ums „Alltagsgeschäft“ kümmern. Bis zum Straßentheaterfestival tête-à-tête Ende Mai sind noch einige Pflasterarbeiten geplant. Während des Festivals selbst ruht dann die Baustelle. 

Gespanntes Warten aufs Einsetzen der Platanen: Baustellenkommunikator Johannes Flau mit Bauleiter Christian Hahn von der Firma Reif.
Gespanntes Warten aufs Einsetzen der Platanen: Baustellenkommunikator Johannes Flau mit Bauleiter Christian Hahn von der Firma Reif.
Prüfender Blick in die vorbereiteten Baumquartiere.
Prüfender Blick in die vorbereiteten Baumquartiere.
Die erste Platane schwebt heran…
Die erste Platane schwebt heran…
… und steht endlich. Alle Fotos: Stadt Rastatt
… und steht endlich. Alle Fotos: Stadt Rastatt

Mit Schwung ins neue Jahr: Die Kaiser-Baustelle legt wieder los

(25. Januar 2018) Schon seit vergangener Woche ist die kurze Weihnachtspause vorbei auf der Kaiser-Baustelle. Dank der Wetterkapriolen verlief der Start nicht ganz nach Plan, denn wegen des hohen Grundwasserspiegels musste auch an der Kaiser-Baustelle Wasser weggepumpt werden. Aber seit Dienstag, 22. Januar, wird wieder kräftig gebaut. 

Auf der Nordseite der Kaiser-Baustelle, an der Einmündung zur Rappenstraße, haben die Pflasterarbeiten am Gehweg begonnen: Derzeit verlegen die Bauarbeiter 40 x 60 Zentimeter große Flächen, was bei guter Witterung voraussichtlich zwei Wochen dauern wird. Danach geht’s an die Feinarbeit. An der Südseite der Kaiser-Baustelle nimmt der Stauraumkanal weiter Form an. Derzeit wird eine große Grube ausgehoben. Denn am morgigen Freitag, 26. Januar, kommt nochmal ganz schweres Gerät: Ein Autokran und vier Sattelschlepper werden ein 44 Tonnen schweres Zwischenbauwerk einsetzen, gefolgt von einem neun Tonnen schweren Deckel. Den Abschluss der Arbeiten am Stauraumkanal, voraussichtlich Anfang Februar, bildet dann ein sogenanntes Abschlussbauwerk. 

Auch sonst wird auf der Kaiser-Baustelle bis zum Ende des ersten Bauabschnitts im Juni noch viel Spannendes passieren: Im Februar werden zunächst auf der Südseite die Baumquartiere gelegt. Bald darauf kommen die Platanen aus dem hohen Norden endlich an ihren Bestimmungsort in Rastatt. Und sobald die unterirdische Infrastruktur fertiggestellt ist, starten die Oberflächenarbeiten mit Asphaltierungen, Platten- und Pflasterarbeiten. 

Noch klafft ein großes Loch auf der Kaiser-Baustelle. Bald wird dort ein 44 Tonnen schweres Schachtbauwerk eingesetzt.
Für die 80 Kilogramm schweren Platten braucht es mehr als zwei Hände: Mit einem Spezialfahrzeug werden die Flächen für den Gehweg in Position gebracht. / Fotos: Stadt Rastatt

Kaiser-Baustelle geht in die Weihnachtspause

(13. Dezember 2017) Zur Weihnachtszeit wird es auch auf der Kaiser-Baustelle ruhiger: Voraussichtlich ab Freitag, 22. Dezember, ist erst einmal eine kurze Weihnachtspause angesagt. Bis es soweit ist, werden weiterhin fleißig schwergewichtige Betonrohre für den Stauraumkanal verlegt – mehr als 30 sind es im aktuellen Bauabschnitt. 13 Tonnen wiegt ein solches Rohr. Daher fährt im dreitägigen Rhythmus ein großer Kran auf die Baustelle und hievt die Betonrohre über die Baugrube. 

Während es bei den Bauarbeiten am Stauraumkanal gut vorangeht, verzögern sich die Pflasterarbeiten am nördlichen Gehweg. Geplant war, sie noch vor Weihnachten fertigzustellen. Der Wintereinbruch macht diesem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung. Erst wenn die Wetterlage stabiler ist, kann es weitergehen. 

Dem Wetter beziehungsweise heftigem Wind geschuldet ist es auch, dass die Bauzaunbanner inklusive  Weihnachtsbanner zumindest an der Nordseite der Kaiser-Baustelle entfernt werden mussten. Wenn die Wetterprognosen es zulassen, werden sie aber wieder aufgehängt.  

Im neuen Jahr nehmen die Bauarbeiten wieder volle Fahrt auf: Die Verlegung der Pflastersteine steht dann an und voraussichtlich ab Februar werden die ersten Platanen an ihrem neuen Standort in der obere Kaiserstraße eingepflanzt.

Echte Schwergewichte: 13 Tonnen wiegt ein Betonrohr, über 30 davon werden für den Stauraumkanal verlegt. Foto: Stadt Rastatt

Weihnachtsstimmung auf der Kaiser-Baustelle

(23. November 2017) Der Weihnachts-Zauber greift auch auf der Kaiser-Baustelle um sich: Seit vergangener Woche stimmen weihnachtliche Bauzaunplakate rund um die Kaiser-Baustelle auf das Fest der Feste ein – mit unterschiedlichen Motiven und humorvollen Sprüchen. Außerdem lädt City- und Baustellenmanager Johannes Flau gemeinsam mit dem Gewerbeverein RA³ während des Weihnachts-Zaubers an drei Tagen zum gemütlichen Baustellenpunsch ein: Am Dienstag, 28. November, Montag, 4. Dezember, und Mittwoch, 13. Dezember, jeweils ab 17 Uhr, erwartet die Besucherinnen und Besucher neben einem leckeren und selbstverständlich kostenlosen Heißgetränk – solange der Vorrat reicht – auch eine kleine Verlosung, für die Einzelhandel und Gewerbeverein zahlreiche Gewinne und Gutscheine zur Verfügung stellen. In lockerer Runde gibt es außerdem Informationen rund um das Baugeschehen und die weitere Planung der Kaiser-Baustelle. 

Bauarbeiten gehen weiter gut voran: Stauraumkanal entsteht / Gehweg wird gebaut
Apropos Baugeschehen: Seit dieser Woche wird auf der Südseite der Kaiserstraße der Stauraumkanal gebaut. Dafür musste die alte Fahrbahndecke entfernt und die Fußgängerführung geändert werden. Interessanter Fund: Bei den Arbeiten tauchte das alte Gleisbett für eine mögliche Stadtbahn wieder auf. Damals wurde das Gleisbett vorsorglich im Untergrund verlegt, wo es auch nach der Entscheidung gegen eine Innenstadtbahn verblieb. Nun sind im Zuge der Kaiser-Bauarbeiten Teile davon wieder freigelegt.

Auf der Nordseite der Kaiserstraße werden derzeit noch die letzten Leitungsarbeiten ausgeführt. Anschließend wird mit der Herstellung des Gehwegs begonnen. Die Pflasterarbeiten können allerdings nur bei Temperaturen ab fünf Grad Celsius erfolgen. 

Bauzaunbanner mit unterschiedlichen Motiven und Sprüchen stimmen auf die Weihnachtszeit ein./ Foto: Stadt Rastatt
Es wird kräftig am Stauraumkanal gebaut./ Foto: Stadt Rastatt
Kurioser Fund: Das alte Gleisbett für eine Innenstadtbahn schlummert noch unter der Erde. / Foto: Stadt Rastatt

Alles klar auf der Kaiser-Baustelle

(24. Oktober 2017) Bestens voran geht es auf der Rastatter Kaiser-Baustelle: In den vergangenen Wochen herrschte reger Betrieb in der oberen Kaiserstraße. Vor allem die Arbeiter der beauftragten Firma Reif und der star.Energiewerke waren vor Ort zugange. Sie haben unter anderem Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse verlegt, neue Pflastersteine angebracht und die Fahrbahn asphaltiert. Die Ergebnisse sind deutlich sichtbar. 

Etwas ruhiger zu geht es nunmehr in den kommenden zwei Wochen – zumindest auf der Baustelle selbst. Die star.Energiewerke werden etliche vorbereitende Arbeiten in ihren Werkstätten erledigen. Anschließend geht es auf der Kaiser-Baustelle verstärkt an den Bau der neuen Versorgungsleitungen. Wenn es die die Witterungsverhältnisse zulassen, wird der Gehweg auf der Nordseite der oberen Kaiserstraße noch vor Weihnachten fertiggestellt. 

Der geplante Bau eines Stauraumkanals auf der Südseite der oberen Kaiserstraße wird in mehreren Abschnitten erfolgen und Anfang November beginnen. Die Fertigstellung ist für Januar 2018 geplant.

Citymanager Johannes Flau, zuständig für die Baustellenkommunikation, zeigt sich sehr zufriedenmit den Abläufen und mit den Rückmeldungen der Einzelhändler. 

Foto: Stadt Rastatt
Foto: Stadt Rastatt

Die Baustelle ist voll im Zeitplan / Erste Baumquartiere für die neuen Platanen stehen bereit

(19. Juli 2017) Es geht rund auf der Baustelle obere Kaiserstraße. Inzwischen sind im nordöstlichen Bereich alle Hauptleitungen für Gas, Wasser und Abwasser verlegt. Die noch fehlenden Hausanschlüsse werden Ende Juli komplettiert, wenn die Lieferung eines Teils des Kanalschachtes erfolgt. Alles perfekt im Zeitplan. 

Ganz aktuell stehen auf dem Baufeld die ersten Baumquartiere für die neuen Platanen bereit. Baumquartiere? Wer beim Blick auf die Baustelle jetzt nach Grünem und Sprießendem sucht, wird enttäuscht sein. Denn die sogenannten Baumquartiere präsentieren sich als verzinkte Stahlgerüste. Diese eigens angefertigten Konstruktionen werden im Boden versenkt, um den Bäumen ein ungehindertes Wachstum zu ermöglichen. Die Bäume selbst, 22 Platanen mit einer bereits beachtlichen Größe von 3,70 Metern und kastenförmigen Kronen, sind schon von den Landschaftsplanern ausgesucht und warten in Norddeutschland auf ihren Einsatz in Rastatt. Wenn sie später den neu gestalteten Platz verschönern, werden sie ganz ähnlich anmuten wie ihre „Baumkollegen“ auf dem Marktplatz und dem Paradeplatz. 

Wenn die Baustelle abgeschlossen ist, wird es wieder grün: 22 Platanen werden die neue gestaltetet obere Kaiserstraße verschönern. Die Baumquartiere für die neuen Platanen stehen schon einmal bereit. Foto: Stadt Rastatt.

Keine Kampfmittelreste auf der Kaiser-Baustelle

(8. Juni 2017) Kampfmittelreste auf der Baustelle obere Kaiserstraße? Eindeutig Fehlanzeige! Nur ein kurzes Gastspiel hatte die Ötigheimer Firma Hettmannsperger, die am Mittwoch, 7. Juni, auf der Baustelle im Herzen Rastatts Bodenuntersuchungen vornahm. Mit speziellen Geräten tastete der Fachmann die Baustelle Meter für Meter ab, um magnetische Unregelmäßigkeiten aufzuspüren. Ein paarmal gaben die Geräte zwar „Alarm“. Zutage kamen aber nur ein paar rostige Rohrreste und andere metallische Kleinteile. Und so konnte der Fachmann am Ende des Tages feststellen: Alles gut! Auf der Baustelle befinden sich keine Kampfmittelreste im Boden. Somit ist jetzt der Boden bestens bereitet für die Tiefbauarbeiten, die ab der kommenden Woche losgehen. In den vergangenen Tagen hatten die Bagger bereits Ordnung geschaffen und Asphalt und Pflasterbeläge entfernt. 

Nur rostige Kleinteile wurden bei den Bodenuntersuchungen auf der Baustelle obere Kaiserstraße gefunden und zum Glück keine Kampfmittelreste. Fotos: Stadt Rastatt
Nur rostige Kleinteile wurden bei den Bodenuntersuchungen auf der Baustelle obere Kaiserstraße gefunden und zum Glück keine Kampfmittelreste. Fotos: Stadt Rastatt

Der Asphalt ist entfernt, jetzt beginnt die Kampfmittelsondierung

(6. Juni 2017) Ganze Arbeit geleistet haben die Bagger bereits vergangene Woche in der oberen Kaiserstraße. Der Asphalt und die alten Pflasterbeläge sind inzwischen größtenteils entfernt, jetzt geht es langsam Richtung Tiefbau. Arbeitsschwerpunkt in der aktuellen Woche sind die üblichen Kampfmittelsondierungen. Im Auftrag der Baufirma Reif wird voraussichtlich bis einschließlich Freitag, 9. Juni, das Baugelände sorgfältig untersucht. Mit speziellen Geräten sondieren die Fachleute mögliche „magnetische Unregelmäßigkeiten“. Schlägt ein Gerät an, wäre dies ein Hinweis, dass sich eventuell Kampfmittelreste im Untergrund befinden. „Die Gefahr ist hier auf dem Gelände aber sehr gering“, betont der städtische Bauleiter Peter Polak. Vom zentral zuständigen Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Stuttgart habe man die Aussage bekommen: keine Verdachtspunkte, so Polak. Zwar gehört die obere Kaiserstraße rund um die Stadtkirche St. Alexander zu den bombardierten Bereichen Rastatts. Allerdings weiß man aus den Unterlagen, dass nicht mit Bombenfunden zu rechnen ist. Polak zeigt sich zuversichtlich, dass ab dem 12. Juni mit den eigentlichen  Tiefbauarbeiten begonnen werden kann.

Asphalt und Pflasterbeläge sind zwischenzeitlich entfernt auf der Baustelle obere Kaiserstraße, jetzt geht es los mit der Kampfmittelsondierung. Foto: Stadt Rastatt

Baustelle obere Kaiserstraße: Neue Parkregelung in der Kapellenstraße - Kontrollen ab Montag

(26.Mai 2017) In der oberen Kaiserstraße geht es ab der kommenden Woche richtig los mit den Bauarbeiten zur Umgestaltung. Wie bereits mitgeteilt, bedingt die Baustelle Umleitungen im Busverkehr und neue Bushaltestellen. Anstelle der „stillgelegten“ Haltestelle Berhardusbrunnen sind Ersatzhaltestellen in der Murgstraße und Kapellenstraße (in Fahrtrichtung Süden) eingerichtet. Dadurch mussten die bisherigen Parkplätze in der Kapellenstraße zwischen Badener Brücke und Herrenstraße weichen. Als Ersatz gibt es sechs Parkplätze vor der BadnerHalle im Bereich der Bushaltebucht, die zum Parkstreifen umfunktioniert wurde. Hier können Kunden der umliegenden Geschäfte ihr Auto mit Parkscheibe bis zu 30 Minuten kostenfrei abstellen. Weitere 35 Parkplätze stehen im Bereich der ehemaligen Pavillonfläche in der Kaiserstraße zur Verfügung, auf denen kostenfreies Parken mit Parkscheibe für 90 Minuten möglich ist.

Um den dicht getakteten Busverkehr in der Kapellenstraße nicht zu behindern, ist die Einhaltung der neuen Parkregelung von großer Bedeutung. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen, die Bus-Ersatzhaltestellen nicht zuzuparken und die nahe gelegenen Ersatzparkplätze zu nutzen. Ab Montag, 29. Mai, wird sie verstärkt kontrollieren, ob die neue Parkregelung eingehalten wird. 


Biss zum Baubeginn -  die alten Pflastersteine werden übrigens recycelt./ Foto: Stadt Rastatt
Die Baustellenbanner – hier als Kulisse für den Baggerbiss – informieren über die Bauarbeiten. / Fotos: Stadt Rastatt
Gemeinderat, Gewerbeverein, Planer, Baufirma und Stadtverwaltung ziehen für eine schönere Kaiserstraße an einem Strang.

Mehr Bäume, mehr Infrastruktur, mehr Qualität: Obere Kaiserstraße startet in die Zukunft

(24. Mai 2017) Mit einem beherzten Baggerbiss ins Straßenpflaster läutete Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch am Dienstagmorgen, 23. Mai, den offiziellen Start der Arbeiten an der oberen Kaiserstraße ein. Wo demnächst der Asphalt einer barocken Pflasterung weicht, begrüßte er zum Baubeginn Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, des Planungsbüros Bauer.Landschaftsarchitekten, der Baufirma Reif, Angelika Zittel vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Mitarbeiter aus den städtischen Fachbereichen, Thomas Richers vom Gewerbeverein RA3 und Citymanager Johannes Flau.

„Mehr Bäume, mehr Infrastruktur, mehr Qualität“, gab der Oberbürgermeister als Parole für das Vorzeigeprojekt aus. „Mehr Qualität, das bedeutet nicht nur eine optische Aufwertung mit barocker Pflasterung, tollem Beleuchtungskonzept und neuen Wasserflächen“, erklärte er. „Mehr Qualität erreichen wir auch durch 76 zeitgemäße Parkplätze und 33 Stellplätze für Räder. Und vor allem schaffen wir eine echte Aufenthaltsqualität auf dem Platz. Und auch für eine Toilettenanlage sorgen wir.“

Ein breiter Konsens und eine offene Kommunikation seien die besten Voraussetzungen für die kommende Umgestaltung, stellte der Oberbürgermeister fest. Er bedankte sich bei allen, die das Projekt voranbringen - allen voran beim Gemeinderat, der die Planung Anfang 2016 beschlossen und die Bausumme von fast drei Millionen Euro freigegeben habe. Besonders am Herzen liege ihm ein enger Dialog mit Anwohnern und Geschäftsleuten, betonte der OB. Auch hier wolle man bei der Baustelle neue Zeichen setzen und kontinuierlich kommunizieren. So habe die Stadt unter Federführung von Citymanager Johannes Flau und in Zusammenarbeit mit der Agentur Pasiodesign ein eigenes Marketingkonzept für die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße entwickelt. Zum Baggerbiss bereits freigeschaltet war die Website rastatt-baut.de, die kontinuierlich über den Baufortgang informieren wird. 

„Ich freue mich nicht nur persönlich, sondern in erster Linie für Rastatts Bürger, die vom Umbau der Kaiserstraße profitieren werden – hier wird ein Meilenstein für Rastatts Zukunft gesetzt“, schloss der Oberbürgermeister und ließ im Bagger den Worten Taten folgen.

Tätig mit den ersten Tiefbauarbeiten wird die Firma Reif am Montag, 29. Mai. Dann wird zum ersten Mal groß gebaggert für den Kanalbau Ecke Poststraße/ obere Kaiserstraße. Die fußläufige Erreichbarkeit der Geschäfte ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet. 35 provisorische Parkplätze, davon zwei behindertengerechte, sind für die Kunden der anliegenden Geschäfte eingerichtet worden; sie können mit Parkscheibe bis zu 90 Minuten kostenfrei genutzt werden. 

Für alle Fragen rund um die Baustelle steht Citymanager Johannes Flau telefonisch bereit unter 07222 972-1270, per E-Mail unter johannes.flau@rastatt.de. Alle Infos zur Baustelle unter rastatt-baut.de.

Kontakt und Informationen:

Citymanager Johannes Flau,
Telefon 07222 972-1270,
E-Mail johannes.flau@rastatt.de