Neubau der Technischen Betriebe braucht neue Architekten

(2. Juni 2017) Die Stadt Rastatt und das Architekturbüro Lieb+Lieb aus Freudenstadt beenden ihre Zusammenarbeit beim Neubau der Technischen Betriebe. In nicht öffentlicher Sitzung des Gemeinderates am 1. Juni informierte Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch das Gremium über die Auflösung des Vertrages, die in beiderseitigem Einvernehmen der Vertragspartner erfolgt. Grund für die Beendigung der Zusammenarbeit sind vor allem Probleme bei der Projektkoordination, die zu zeitlichen Verzögerungen führten und sich trotz beiderseitiger Klärungsversuche nicht beheben ließen. 

Lieb+Lieb war als erster Preisträger aus einem Planungswettbewerb zur „baulichen Neustrukturierung der Technischen Betriebe“ hervorgegangen, den die Stadt Rastatt 2014 ausgelobt hatte. Auf der Grundlage der prämierten Entwürfe hatte der Gemeinderat das Architekturbüro im Januar 2015 zunächst mit den Planungsleistungen rund um den Neubau des Sozialgebäudes der Technischen Betriebe beauftragt. Weitere Beauftragungen gab es zum Werkstattgebäude, zu den Verkehrsanlagen, zur Soleanlage und zu den Nebenanlagen. Ein Teil der Arbeiten wurde zwischenzeitlich erbracht. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen OB Pütsch, dem Architekturbüro Lieb+Lieb und der Hochbauverwaltung, das im Mai im Rathaus stattfand, verständigte man sich einvernehmlich darauf, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen. 

Verwaltungsintern abgestimmt wird derzeit, wie eine vergaberechtlich angemessene Folgebeauftragung von Architektenleistungen aussehen könnte. Noch vor der Sommerpause soll dem Gemeinderat ein entsprechender Vorschlag unterbreitet werden. Thema bei der Sitzung werden auch die zeitlichen Verzögerungen und die Mehrkosten sein, die sich beim Projekt eingestellt haben; beides kann derzeit noch nicht konkretisiert werden.

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