„Wollen uns der Diskussion stellen“: Deutsche Bahn sagt öffentliche Veranstaltung in Rastatt zu

(10. Mai 2017) Die Resolution des Rastatter Expertenkreises Inklusion zur überfälligen Sanierung des Rastatter Bahnhofs, die Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch Ende März an Bahnchef Dr. Richard Lutz geschickt hatte, zeigt Wirkung. In einem aktuellen Schreiben an OB Pütsch bestätigt der von Bahnchef Lutz beauftragte Sven Hantel, Konzernbevollmächtigter für das Land Baden-Württemberg, die Deutsche Bahn werde demnächst zu einer öffentlichen Veranstaltung nach Rastatt kommen. Dort wolle man den aktuellen Stand zur Sanierung des Rastatter Bahnhofs erläutern und auf die Fragen der Bürger eingehen. 

Hantel hatte im Auftrag von Bahnchef Lutz bereits Mitte April mit OB Pütsch telefoniert und dort die Veranstaltung in Aussicht gestellt, außerdem die vom Expertenkreis Inklusion erbetene Begehung vor Ort am Bahnhof. In seinem Schreiben, das am 10. Mai im Rastatter Rathaus eingegangen ist, betont Sven Hantel: „Wir nehmen das Unverständnis der Öffentlichkeit darüber, dass in absehbarer Zeit keine Finanzierung zu einem umfassenden barrierefreien Ausbau des Rastatter Bahnhofs möglich ist, wie es auch in der von Ihnen übermittelten Resolution des Expertenkreises Inklusion zum Ausdruck kommt, sehr ernst. Wir wollen uns als Deutsche Bahn daher gerne nochmal der Diskussion (…) stellen und die Sachlage wie auch Zwänge darstellen.“

Die Stadt Rastatt wertet die Zusage der Deutschen Bahn als positives Zeichen und ist in Kontakt mit den Bahn-Verantwortlichen, um den genauen Termin, Inhalt und Ort der Veranstaltung festzulegen. Diese wird voraussichtlich Ende Juni/ Anfang Juli stattfinden. Vor der öffentlichen Veranstaltung soll es mit Vertretern des Expertenkreises Inklusion einen Vor-Ort-Termin am Bahnhof geben. 

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