Ausstellung in der Städtischen Galerie Fruchthalle „Susanne Neiss und Sammlung Rastatt – Fotografien“ bis 28. Mai verlängert

(24. April 2017) Länger anschauen können sich Kunst- und Kulturinteressierte die derzeit laufende Ausstellung „Susanne Neiss und Sammlung Rastatt – Fotografien“ in der Städtischen Galerie Fruchthalle. Die Schau, die in Kooperation mit der Herbert-Weisenburger-Stiftung gezeigt wird, wird bis Sonntag, 28. Mai, verlängert – in Anlehnung an die Verlängerung der Präsentation von Susanne Neiss in den Räumen der Firma Weisenburger. 

Die in der Galerie kombinierte Ausstellung mit 20 Arbeiten der Mannheimer Fotokünstllerin und 20 Exponaten aus der Sammlung Rastatt macht die Entwicklung der Fotografie in den zurückliegenden 40 Jahren deutlich. Während die Sammlungsbestände noch eher die dokumentarische Seite der Fotokunst demonstrieren, wird in den Großfotos von Susanne Neiss die Hinwendung zu malerischen Aspekten sichtbar, mit denen sie die konventionellen Erwartungen an das Medium unterläuft. All ihre Fotos sind analog aufgenommen und kommen ganz ohne digitale Bearbeitung aus. Sie zeigen periphere Situationen aus unterschiedlichen Betrachterpositionen, teils unscharf oder aus großer Ferne. Dadurch stellt sich der Eindruck des Abstrakten ein und mitunter nehmen die fotographischen Aufnahmen den Charakter reiner Farbmalerei an. Dabei wirken die Bilder lichtdurchflutet und transparent. Sie und bannen aus großer Nähe ein Ensemble edler Farben, dessen Gegenständlichkeit im Unklaren bleibt, aber selbst eine faszinierende Präsenz besitzt. 

Zu den gezeigten Sammlungsbeständen der Galerie gehören so namhafte Kunstfotografen wie Roland Fischer, Robert Häusser, Thomas Ruff, Martin Zeller und Ralf Cohen sowie Fotoarbeiten von Hetum Gruber und Diethard Blaudszung und Foto-Malerei-Kombinationen von Sandra Eades und Johanna Helbling Felix. Ergänzend sind im „Kabinett Westermann“ die Objektboxen internationaler Fotografinnen und Fotografen aus der Sammlung Westermann ausgestellt.

Susanne Neiss, aus der Serie „Spielende“: ohne Titel, 2009, Diasec, 30 x 45 cm

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