„Die Geschichte der Kindheit im 20. Jahrhundert“ – Vortrag am 27. April in der Historischen Bibliothek

(21. April 2017) Über die Geschichte der Kindheit im 20. Jahrhundert spricht Historiker Max Gawlich am Donnerstag, 27. April 2017, um 19 Uhr in der Historischen Bibliothek des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums. Der Vortrag des Wissenschaftlers der Universität Heidelberg findet statt im Rahmen der Sonderausstellung „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg, dem Landkreis und der Stadt Rastatt 1949-1975“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Wie sah eine typische Kindheit im 20. Jahrhundert aus? Wie wurde sie gelebt, gestaltet und erforscht? Wie waren die Beziehungen innerhalb und außerhalb der Familie, der Alltag in Schule und Freizeit sowie die politischen Bedingungen des Kindseins? In seinem Vortrag erläutert Gawlich verschiedenste Aspekte des Themas - vor dem Hintergrund eines Jahrhunderts, das Autorin Ellen Key bereits 1902 als „Jahrhundert des Kindes“ ausgerufen hatte. Die gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Debatten zum Kindeswohl und die Veränderungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen sollten ihr Recht geben.

Sonderausstellung im Stadtmuseum Rastatt

Die Ausstellung „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg, dem Landkreis und der Stadt Rastatt 1949-1975“ ist im Stadtmuseum noch bis Sonntag, 8. Oktober 2017, zu sehen. Öffnungszeiten sind Donnerstag bis Samstag von 12 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

Kinder des St. Franziskusheims beim Spielen. / Foto: Stadtgeschichtliches Institut Bühl
Kinder des St. Franziskusheims beim Spielen. / Foto: Stadtgeschichtliches Institut Bühl
Max Gawlich promoviert derzeit am historischen Seminar der Universität Heidelberg. / Foto: Max Gawlich

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