Bauschutt in Feld, Wald und Wiesen? Illegal, schädlich und teuer!

(5. April 2017) In letzter Zeit häufen sich die Fälle, in denen Unbekannte im Naturschutzgebiet Rastatter Rheinaue illegal Bauschutt ablagern. Besonders betroffen sind die städtischen Grundstücke nördlich des Schützenhauses in Plittersdorf. Die Stadtverwaltung weist daher eindringlich darauf hin, dass es verboten ist, Bauschutt oder Ähnliches in der Natur zu entsorgen. Die enthaltenen Problemstoffe belasten die Umwelt enorm. Besonders problematisch ist dies im Naturschutzgebiet, weil Bauschutt natürliche Senken und Gräben verschüttet und so dem Regenwasser wichtige Wege abgeschnitten werden. Für viele Tierarten der Rheinaue stellen diese Senken unentbehrliche Rückzugsräume dar, die auf keinen Fall zerstört werden dürfen. Die unnatürliche Veränderung im Mineralstoffangebot bringt Biotope aus dem Gleichgewicht und stört sensible Ökosysteme langfristig.

Ferner behindern Schuttbrocken die Arbeit der Pflegegeräte und beschädigen sie im schlimmsten Fall. Das Auflesen des Bauschutts und die Reparatur der Geräte verursachen zusätzliche Arbeit und Kosten. Übrigens: Auch in Schlaglöchern auf Feldwegen hat Bauschutt nichts verloren. 

Und so appelliert die Stadtverwaltung: „Ob Bauschutt, Müll oder Gartenabfälle: Es gibt für jeden Abfall die richtige Annahmestelle. Das Abladen im Naturschutzgebiet ist definitiv die schlechteste Lösung!“

Bauschutt wie diesen in der Natur zu entsorgen ist unverantwortlich und darüber hinaus verboten. / Foto: Stadt Rastatt

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