Nach Treffen mit Rastatter Pfarrern: Städtischer Martinsumzug macht sich neu auf den Weg

(7. Februar 2017) Zum traditionellen Erfahrungsaustausch mit Vertretern der Katholischen und der Evangelischen Kirchengemeinde in Rastatt traf sich Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch in der vergangenen Woche in der Rastatter Badgaststätte. Zentrales Thema beim Treffen war der städtische St. Martinsumzug. Dieser hatte 2016 für einige Aufregung gesorgt, als die Stadtverwaltung ihre Pläne für eine Absage des Umzugs kundtat. Nach heftigen Protesten aus der Bürgerschaft machte OB Pütsch die Entscheidung umgehend rückgängig, ließ den Martinsumzug 2016 wie bisher stattfinden und versprach eine Neukonzeption in Kooperation mit den Kirchen und der Bürgerschaft. Ein erstes Brainstorming zur Neukonzeption fand jetzt beim „Pfarrertreffen“ statt. Einig war man sich, dass der Rastatter St. Martinsumzug eine wichtige Veranstaltung über alle Konfessionsgrenzen hinweg sei, um die kulturellen Werte des Teilens und der Barmherzigkeit zu übermitteln. Als zentrale städtische Veranstaltung am 11. November solle der Martinszug in jedem Fall beibehalten, nach Möglichkeit aber auf eine breitere Basis von „Mitgestaltern“ gestellt und gegebenenfalls mit neuen kindgerechten Programmformaten versehen werden. 

Grundsätzlich sei die bisherige Konzeption der Veranstaltung gut, lobte Pfarrer Ralf Dickerhof, der in den vergangenen Jahren als örtlicher Pfarrer der Katholischen Stadtkirche St. Alexander aus der Martinsgeschichte vorgelesen hatte. Auch Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde signalisierten ihre Offenheit, einen aktiven Part bei den kommenden Umzügen zu übernehmen. Zur beabsichtigten Neukonzeption regte Oberbürgermeister Pütsch an, die Grundschulen stärker einzubeziehen. Wie dies konkret aussehen könnte und wie die Kinder intensiver mit eigenen Wünschen und Beiträgen in den Ablauf der Veranstaltung integriert werden könnten, darüber soll demnächst bei einem Runden Tisch diskutiert werden. Der Termin findet voraussichtlich Ende März/ Anfang April statt und wird vom städtischen Fachbereich Jugend, Familie und Senioren koordiniert. Eingeladen werden Vertreter und Elternbeiräte der Grundschulen, Bürgervereine, Vertreter der Politik - und nicht zuletzt interessierte Bürger.

Zum Gedankenaustausch mit den Pfarrern der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde Rastatt trafen sich Oberbürgermeister Pütsch und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Foto: Stadt Rastatt

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