Innenstadt- und Einzelhandelskonzept Rastatt 2025: Befragungen der Einzelhandelsbetriebe starten in dieser Woche

(30. Januar 2017) Wie hat sich die Einzelhandelssituation in Rastatt in den letzten Jahren entwickelt? In welchen Angebotsbereichen gibt es noch Entwicklungspotenzial? Durch welche Maßnahmen kann die Innenstadt von Rastatt weiter gestärkt werden? Drei von vielen Fragen, die mit dem „Innenstadt- und Einzelhandelskonzept Rastatt 2025“ beantwortet werden sollen. Mit der Bearbeitung beauftragt hat die Stadt Rastatt die imakomm Akademie GmbH aus Aalen, die bereits das Einzelhandelskonzept Rastatt 2009/ 2010 erstellt hatte. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen der städtischen Wirtschaftsförderung und dem Gewerbeverein RA³ realisiert. Erster Arbeitsschritt sind mündliche und schriftliche Befragungen aller Einzelhandelsbetriebe in Rastatt, die Ende Januar/ Anfang Februar starten.

„Unser Ziel ist kein theoretisches Gutachten, sondern ein praxisorientiertes, belastbares Konzept mit konkreten Maßnahmen. Denn es geht uns darum, unseren Einzelhandelsstandort zukunftsfähig zu machen und dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen“, erläutert Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch die Leitlinien des Konzeptes. Die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes aus dem Jahr 2009/2010 soll neben der Berechnung der aktuellen Entwicklungspotenziale auch ein so genanntes „funktionsräumliches Entwicklungskonzept“ beinhalten. Damit werden sinnvolle Alternativen und Ergänzungen zu einer Einzelhandelsentwicklung aufgezeigt – beispielsweise aus den Bereichen Gastronomie oder Dienstleistungen.

Die jetzt startenden Befragungen sind zum einen mündliche Kurzinterviews von drei bis fünf Minuten. Mitarbeiter der imakomm-Akademie suchen hierfür die Ladengeschäfte der Rastatter Betriebe auf. Zentrale Inhalte der wenigen Fragen: Angaben zur Verkaufsfläche, zur Kundenherkunft, aber auch zu geplanten Veränderungen am Standort. Außerdem werden bei der Erhebung Fragebögen an die Händler verteilt, um damit genauer Stellung nehmen und Verbesserungswünsche und Anregungen detailliert auflisten zu können. 

„Selbstverständlich behandeln wir die Angaben der einzelnen Betriebe absolut vertraulich. Im Konzept werden lediglich statistisch aggregierte Daten verwendet. Außer der imakomm-Akademie erhält niemand Einblick in die detaillierten Angaben“, versichert Projektleiterin Julia Bubbel von der imakomm-Akademie. Die Akademie hat mittlerweile mehr als 300 Kommunen, vor allem im süddeutschen Raum, bei der Einzelhandelsentwicklung und beim Leerstandsmanagement begleitet.

Fragen zum Projekt beantwortet der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung Raphael Knoth: telefonisch unter 07222 972-1200 oder per E-Mail unter raphael.knoth@rastatt.de.

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