Die Satire „Das Narrenschiff“ des Elsässers Sebastian Brant war einer der vielen „Bestseller“ des neuen Buchmarktes.

Am 26. Januar in der Historischen Bibliothek: Annette Kehnel spricht über „Mittelalterliche Bestseller im Frühdruck“

(19. Januar 2017) Am Donnerstag, 26. Januar, 19 Uhr, hält die Professorin Annette Kehnel den spannenden Vortrag „Mittelalterliche Bestseller im Frühdruck“ im Historischen Bibliothekssaal des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums (Lyzeumstraße 11). Die Professorin für Frühmittelalterliche Geschichte am Historischen Institut der Universität Mannheim widmet sich darin den Folgen der spektakulären Medienrevolution des 15. Jahrhunderts und diskutiert darüber anhand von Beispielen aus dem Rastatter Bestand. Die Bibliotheksverwaltung lädt alle Interessierten herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 07222 972-8420 oder per E-Mail an heike.endermann@rastatt.de.

Der Vortrag schließt das Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Die edele Kunst der Truckerey. Inkunabeln und frühe Drucke aus der Historischen Bibliothek Rastatt“ in der Historischen Bibliothek ab. Die Ausstellung präsentiert die ältesten gedruckten Bücher aus dem 15. Jahrhundert im Bestand der Bibliothek und zeigt unter anderem den Übergang von der Handschrift zum gedruckten Buch. Schaut man auf diese revolutionäre Veränderung der Wissensvermittlung aus heutiger Zeit zurück, sieht man sich mit verschiedensten Fragen konfrontiert: Führte  die Erfindung des Buchdrucks in seiner Folge zu einer Bücherschwemme in Europa? Bedeuteten die neuen gedruckten „Bestseller“ das Aus für die alten handschriftlich hergestellten Bücher? Welche Werke wurden jetzt verbreitet? Wer hat eigentlich gelesen, was in den Buchdruckereien ganz Europas seit dem späten 15. Jahrhundert gedruckt wurde? Zu welchem Zweck und mit welcher Absicht wurden diese Bücher gelesen und gedruckt? Diesen Fragen wird Professorin Kehnel nachgehen.  

Zum Vormerken: In der bis 26. Februar laufenden Ausstellung werden an zwei Sonntagen im Februar nochmals öffentliche Führungen angeboten: am 5. Februar und am 26. Februar, jeweils um 11 Uhr. 

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