Wettbewerb „Maßnahmen zur Suchtprävention an Schulen“ geht in die zweite Runde: Stadt Rastatt ruft Schulen zum Mitmachen auf

(10. Januar 2017) Mit einem schönen Erfolg und vielen überzeugenden Konzepten hatte die Stadt Rastatt 2015 erstmals den Schulwettbewerb „Maßnahmen zur Suchtprävention an Schulen“ ausgelobt. Nun geht er in die zweite Runde. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Arne Pfirrmann sind wieder alle städtischen Schulen aufgerufen, mitzumachen und ihre Präventionskonzepte einzureichen. Teilnahmeschluss ist der 14. Juli 2017. Die eingereichten Konzepte werden von einer Jury bewertet. Im Herbst findet dann die Preisverleihung statt. Für die besten Konzepte winkt den Schulen ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro.

„Die Beiträge des ersten Wettbewerbs haben gezeigt, dass sich Schulen umfangreich mit Suchtproblematik befassen – und das weit über den Lehrplan hinaus. In Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Partnern tun sie viel dafür, um die Kinder und Jugendlichen über Süchte und ihre Folgen aufzuklären“, so Pfirrmann. Die neuerliche Auslobung soll dieser Präventionsarbeit nun weitere Impulse geben. In der Fortsetzung des Wettbewerbs liegt das Augenmerk besonders auf dem Umgang mit „neuen Drogen“ wie beispielsweise psychoaktiven Substanzen. Bei der Bewertung der eingereichten Konzepte wird es daher eine Rolle spielen, wie die Schulen hierauf reagieren und die Schülerinnen und Schüler, Lehrer- und Elternschaft sensibilisieren für die damit verbundenen Gefahren. Bei den Schulen, die bereits am ersten Wettbewerb 2015 teilgenommen hatten, wird zudem darauf geachtet, ob und wie sie die Handlungsempfehlungen der Fachstelle Sucht zum damals eingereichten Konzept umgesetzt haben.

Beim Wettbewerb sind die Rastatter Schulen dazu aufgefordert, ein schriftliches Konzept zum Thema „Suchtprävention“ einzureichen. Unterschieden wird wieder zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen. Während bei weiterführenden Schulen in den Präventionskonzepten besonders Suchtmittel eine Rolle spielen, liegt der Fokus bei Grundschulen mehr auf einer gesunden Lebensführung. Wichtig sind bei allen eingereichten Konzepten jedoch die Präventionsziele, die Nachhaltigkeit, die Einbeziehung verschiedener Zielgruppen, die Darstellung der konkreten Maßnahmen und die Evaluationsmöglichkeiten. 

Die Stadt Rastatt führt verschiedene Maßnahmen zur Alkoholprävention durch. Dazu gehören unter anderem Testkäufe zur Überprüfung der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, die Verankerung von Alkoholprävention und Jugendschutz in Vereinsförderrichtlinien sowie ein „Runder Tisch“ zur regelmäßigen Überprüfung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen. Für ihr vorbildliches Engagement in der Alkoholprävention wurde die Stadt Rastatt 2013 Jahr beim bundesweiten Wettbewerb „Kommunale Suchtprävention“ ausgezeichnet.

Folgen Sie uns auf:


Ansprechpartner für die Presse

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de