Stadtmuseum

Sonderausstellung: Marianne Gaiser – Ein musisches Zeitfenster: Malerei und Kunst am Bau

Vom 8. März bis 4. Oktober 2020 

Der Bilder Marianne Gaisers beeindrucken durch ihre klare Komposition und eigenwillige Farbgebung. Die Autodidaktin, die seit 1965 künstlerisch arbeitet, wurde anfangs durch die naive Malerei Henry Rousseaus angeregt, entwickelte aber rasch ihren eigenen Stil. 

Naiv im Sinne von „natürlich, ursprünglich, unbefangen“ wendet sie sich Stillleben und der Landschaftsmalerei zu. Viele Bilder entstehen auf Reisen nach Frankreich und von der Landschaft am Rhein.

An die Öffentlichkeit tritt Marianne Gaiser mit angewandter Kunst. Sie entwirft in den 1960er Jahren Glasfenster für die Kirchen in Niederbühl und Hohritt bei Sasbachwalden sowie für die evangelischen Petrusgemeinde in Rastatt. 

In den 1970er Jahren entstehen keramische Arbeiten für das Lions-Alten-Wohnstift in Rastatt oder für die Vincentius-Klinik in Karlsruhe. Zu dieser Zeit arbeitet Marianne Gaiser für die Karlsruher Majolika und entwirft Baukeramik für mehrere öffentliche Gebäude. 


Virtueller Einblick in die aktuelle Ausstellung der Künstlerin Marianne Gaiser

Das Stadtmuseum öffnet nach wochenlanger Schließung bedingt durch die Corona-Krise wieder seine Pforten. Ab 7. Mai können Besucher/innen wieder ins Stadtmuseum kommen. Um Lust auf die aktuelle Ausstellung "Marianne Gaiser - Ein musisches Zeitfenster: Malerei und Kunst am Bau" zu machen, zeigt Iris Baumgärtner, die Leiterin des Stadtmuseums in einem virtuellen Rundgang einen kleinen Ausschnitt der Ausstellung.

Kontakt:

Stadtmuseum Rastatt
Im Vogelschen Haus
Herrenstraße 11
76437 Rastatt
Tel. 07222 972-8400
E-Mail: museen@rastatt.de

Leitung: Iris Baumgärtner M.A.
Sekretariat: Anja Renschler
 

Öffnungszeiten:

Donnerstag bis Samstag
12-17 Uhr
Sonntag und an Feiertagen
11-17 Uhr

Gruppenführungen nach Vereinbarung

Eintrittspreise:

Erwachsene drei Euro, ermäßigt einen Euro

Freier Eintritt mit Museums-Pass.

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