Rossi-Haus


Rossihaus

Das Rossi-Haus blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut, ist es das architektonische Pendant zum Stadtmuseum im Vogelschen Haus und damit eines der Kavaliershäuser, die in Rastatt noch heute erhalten sind. Die Kavaliershäuser dienten im Barock der Unterbringung von hohen Hofangestellten, Kurieren und Gästen.

1952 erwarb die Stadt Rastatt das Gebäude. 1963 wurde es an den Landkreis Rastatt weiterverkauft. Es diente unter anderem als Sitzungsgebäude des Kreistags. Ab 1987 beherbergte es auch das Kreisarchiv. Nachdem die Landkreisverwaltung 2008 von der Herrenstraße in den Neubau am Schlossplatz 5 umgezogen war, ging auch das Rossi-Haus wieder in städtischen Besitz über.

Derzeit wird das Rossi-Haus saniert. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juli 2018 beendet sein. 

Künftig soll es als Bürgerforum genutzt werden. Außerdem befinden sich hier dann die Dienstzimmer der städtischen Seniorenarbeit, des Seniorenbüros, des Bündnisses für Familie, der Servicestelle Inklusion und der Geschäftsstelle der Seniorenhilfe Rastatt e.V. Ein Raum wird außerdem neue Heimatstube für die Mitglieder des Schlackenwerther Heimatverbandes. Im Trauzimmer in der Beletage können sich bald Heiratswillige in prachtvollem barockem Ambiente, unter stuckverzierten Decken und mit direktem Blick auf das Residenzschloss stilvoll das Ja-Wort geben. Der Zugang ist barrierefrei. 

Im Herbst ist ein Tag der Offenen Tür geplant, an dem Interessierte das Gebäude besichtigen können.