Einstimmige Empfehlung für Gemeinsamen Gutachterausschuss Nördlicher Landkreis Rastatt – Neuer Leiter der Geschäftsstelle

(12. Oktober 2018) Einstimmig hat der Verwaltungs- und Finanzausschuss am 11. Oktober die Beschlussempfehlung an den Gemeinderat verabschiedet, der Bildung eines Gemeinsamen Gutachterausschusses zuzustimmen. Zukünftig will die Stadt Rastatt mit den Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Iffezheim, Muggensturm, Ötigheim und Steinmauern den „Gemeinsamen Gutachterausschuss Nördlicher Landkreis Rastatt“ bilden. Die Geschäftsstelle des Ausschusses wird bei der Stadt Rastatt im Fachbereich Stadt- und Grünplanung eingerichtet. Sie löst die bisher auch bereits dort angesiedelte Geschäftsstelle ab und widmet sich dann deutlich erweiterten Aufgaben. Leiter der neuen Geschäftsstelle ist seit dem 1. Oktober Ralf Buchholz. Er ist ausgebildeter Vermessungsingenieur mit Zusatzqualifikationen als Diplom-Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, für Mieten und Pachten und als zertifizierter Immobiliengutachter. Seit 2008 arbeitet Buchholz bei kommunalen Arbeitgebern, zuletzt beim Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe. An ihm ist es jetzt, die Bildung des neuen Gemeinsamen Gutachterausschusses mit den Nachbargemeinden zu begleiten und die Aufgaben zu koordinieren.

Warum Gemeinsamer Gutachterausschuss?

Aufgrund geänderter rechtlicher Rahmenbedingungen, hierzu zählen vor allem die Novelle der Gutachterausschussverordnung, des Erbschaftssteuerreformgesetz sowie des Wertermittlungsrecht gemäß dem Baugesetzbuch, haben die Gutachterausschüsse nun als zentrale Aufgabe verstärkt für Zwecke der steuerlichen Bewertung wesentliche und maßgebende Grundlagen bereitzustellen. Vor allem bei den sich abzeichnenden Änderungen bei der Grundsteuer wird voraussichtlich den Bodenrichtwerten ein wesentlich größeres Gewicht zugesprochen werden.

Die bestehenden Gutachterausschüsse können diese Aufgaben nur eingeschränkt leisten, da bisher die Anzahl der Kaufverträge nicht ausreicht, um die Werte rechtskonform zu ermitteln. Durch den Zusammenschluss mehrerer Gutachterausschüsse kann die empfohlene Zielgröße von 1.000 auszuwertenden Verträgen pro Jahr erreicht werden. Damit wird in der Regel eine rechtssichere Ermittlung der Bodenrichtwerte sowie der sonstigen für die Wertermittlung erforderlichen Daten möglich sein.

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