Noch mehr Familienfreundlichkeit in Rastatt


Noch mehr Familienfreundlichkeit in Rastatt – darum geht es beim Bündnis für Familie in Rastatt. Dies gelingt nur, wenn viele Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammen arbeiten.

Die Gründungsmitglieder des Bündnisses für Familie in der Reithalle Rastatt.

In einem ersten Planungstreffen im Juli 2008 entwickelten ca. 100 Interessierte die Grundlagen für den Aufbau des Bündnisses. Hierbei konnte auch auf die Erfahrungen der mittlerweile mehr als 500 lokalen Bündnisse für Familie in Deutschland zurückgegriffen werden, einer Initiative, die seit 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds cofinanziert wird.

Als Ergebnis des Planungstreffens bildeten sich zunächst sieben Arbeitsgruppen: „Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung“, „Betreuung im Kindergarten“ „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ „Familienfreundliches Lebensumfeld“ „Erziehungsverantwortung übernehmen“ „Seniorinnen und Senioren“ und „Betreuung im Grundschulalter“.

Einen regen Austausch von Waren und Dienstleistungen gab es beim Marktplatz der guten Geschäfte 2010.

Seit Juli 2010 wird der projektbezogenen Arbeitsweise im Bündnis Vorrang eingeräumt. D. h. dass das bürgerschaftliche Engagement nicht mehr auf Dauer angelegt ist; Anfang und Ende des persönlichen Einsatzes werden vielmehr durch das konkrete Projekt bestimmt und sind daher zeitlich absehbar.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Projektideen vorzuschlagen. Das Bündnis für Familie unterstützt und begleitet die Ideengeber bei der Gründung einer Projektgruppe. Gerne können sich Interessierte auch in bestehende Projektgruppen einbringen.

Das Bündnis für Familie Rastatt ist als fortlaufender Prozess zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit in Rastatt anzusehen. Erfolgreiche Projekte waren und sind:

  • Die Einführung der tageweisen Kombination von Betreuungsformen in städtischen Kindertageseinrichtungen im November 2008.

  • Die Einrichtung einer Vermittlungsstelle im Mehrgenerationenhaus für haushaltsnahe Dienstleistungen zur Entlastung berufstätiger Eltern im April 2010.

  • Der „Marktplatz der guten Geschäfte Rastatt“: Die Idee ist so einfach wie erfolgreich: Gemeinnützige Organisationen und Wirtschaftsunternehmen begegnen sich auf dem Marktplatz "Gute Geschäfte Rastatt". Ihr gemeinsames Ziel: Handel miteinander zu treiben. Dabei werden aber keinesfalls Waren gegen Geld getauscht. Gehandelt werden vielmehr Engagement, Sachmittel und Know-how. 2016 fand die Veranstaltung bereits zum vierten Mal statt.

  • Der Hilfepunkt Rastatt bietet allen hilfesuchenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen seit April 2011 entlang der Hauptfußwege in der Innenstadt ein lokales Netz von Anlaufstellen in Notsituationen.
  • Das Bündnis für Familie hat weiter die Anregung aufgegriffen, die Innenstadt von Rastatt behindertengerechter zu gestalten. So werden derzeit die Plätze und Hauptfußwege in der Innenstadt genauer betrachtet. Gestaltungsziele sind: 

    - Sicherheit (z. B. sehbehindertengerechte Querung an Ampeln)
    - Barrierefreiheit (z. B. abgesenkte Bordsteine)
    - Möglichkeit zum Ausruhen (Ruhebänke)
    - Identifikation u. Verantwortungsübernahme der Nutzer (z. B. durch Bankpatenschaften)
    - Akquise von Spenden für die Ruhebänke

    Ein Einstieg in dieses Projekt ist jederzeit möglich.
  • Stichwort "Seniorenmesse": Aktives Leben im Alter war das Thema bei der Messe aktivPLUS „vital und gesund ins Alter“, die 2014 von der Dörr & Koltes GmbH in Kooperation mit der Stadt Rastatt zum zweiten Mal veranstaltet wurde.
  • Unter dem Dach des Bündnisses für Familie der Stadt Rastatt hat die Stadt Rastatt gemeinsam mit Betroffenen und Sachverständigen ein Handlungskonzept für Barrierefreiheit und Teilhabe in Rastatt entwickelt, als „kommunaler Aktionsplan“ dem Gemeinderat vorgestellt und zur Beschlussfassung vorgelegt. In seiner Sitzung am 21. März 2016 hat der Gemeinderat diesen Aktionsplan Inklusion beschlossen.

Das Bündnis für Familie bietet die Möglichkeit, sich aktiv in laufende Projekte einzubringen oder neue Projektideen vorzuschlagen. Machen Sie mit!

Wer Interesse an einer Mitarbeit beim Bündnis für Familie hat, kann sich gerne an die Koordinatorin des Bündnisses bei der Stadt Rastatt, Claudia Zeich, wenden:
Kaiserstraße 48 (Fruchthalle), 76437 Rastatt, Tel. 07222/972-9441, E-Mail: claudia.zeich@rastatt.de.

Kontakt

Bündnis für Familie Rastatt
Koordinatorin 
Claudia Zeich
Kaiserstraße 48 (Fruchthalle)
76437 Rastatt

Tel. 07222 972-9441 (vormittags)
E-Mail: claudia.zeich@rastatt.de