Dauerregen und Hochwasser führen zu kritischen Situationen: Vorsicht im Wald! Dämme am Rhein bitte nicht betreten!

(22. Januar 2018) Friederike, der schwere Orkan vom vergangenen Donnerstag, hatte Rastatt zwar glücklicherweise verschont. Dennoch führt der Dauerregen der vergangenen Tage auch in der Barockstadt zu kritischen Situationen. So gefährden aufgeweichte Böden im Wald und auf den Grünflächen die Standfestigkeit der Bäume. Spaziergänger sollten daher in den nächsten Tagen nur bei Windstille und unter größter Vorsicht im Wald und in den städtischen Grünanlagen unterwegs sein. 

Wegen Hochwassergefahr gar nicht betreten sollten Spaziergänger zurzeit die Dämme am Rhein. Der Fährverkehr von und nach Frankreich ist längst eingestellt und die Fährstraße gesperrt. Für Dienstagabend, 23. Januar, ist bei Plittersdorf ein Pegel-Höchststand des Rheins von 7,50 bis 7,60 Meter vorhergesagt; das wären gut 20 Zentimeter mehr als beim Hochwasser Anfang Januar. Da diese Erhöhung jedoch nur kurzzeitig Bestand haben und der Rhein ab Mittwoch laut Vorhersage wieder deutlich abfallen soll, besteht nach Einschätzung des städtischen Bereitschaftsdienstes kein Anlass zur Sorge. Der Bereitschaftsdienst hat alle Vorkehrungen zur Hochwasser-Abwehr getroffen und nimmt am Montagabend, 22. Januar, seinen Dienst auf. Regelmäßig kontrolliert werden die Rheindämme von Mitarbeitern der Feuerwehren Plittersdorf und Wintersdorf. 

Die Situation an der Murg ist deutlich entspannter. Für Montagabend, 22. Januar, ist ein Pegel-Höchststand von 2,80 Meter vorhergesagt, Anfang Januar waren hier noch 4,30 Meter anzutreffen. Trotzdem bittet die Stadt Rastatt um Vorsicht beim Begehen der Murgdämme und des Murgvorlandes. 

Die aktuellen Informationen und Vorhersagen zum Hochwasser gibt es auf der Website der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg unter www.hvz.baden-wuerttemberg.de/

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