Preisverleihung in Stuttgart: Rastatt wurde für inklusives Wohnprojekt im Zay ausgezeichnet

(27. November 2017) Feierliche Preisverleihung in Stuttgart: Am Donnerstag, 23. November, hatten Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha und Staatssekretärin Bärbl Mielich die Gewinner der Ideenwettbewerbs „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ ins Neue Schloss geladen. Mitten drin im Getümmel der 53 anwesenden Kommunen: die Delegation aus Rastatt mit Bürgermeister Arne Pfirrmann. Er nahm den mit 50.000 Euro dotierten Preis für das inklusive Wohnprojekt „Daheim Wohnen in Rastatt“ entgegen. Begleitet wurde Pfirrmann von Joachim Hils, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Senioren, und Margrit Wagner-Körber von der städtischen Servicestelle Inklusion. Sie betreut das ausgezeichnete Projekt auf städtischer Seite. Die Bürgerseite vertrat in Rastatts Delegation Simone Fröhle, die als Zay-Bewohnerin am Projekt beteiligt ist und sich als Sehbehinderte im Expertenkreis Inklusion engagiert.

Ende Oktober hatte die Stadt von der Auszeichnung für ihr Projekt „Daheim Wohnen in Rastatt“ erfahren. Die Preisverleihung in Stuttgart war also ein stolzer Tag für Rastatt. Die strahlenden Gewinner rund um Bürgermeister Pfirrmann mussten bei der Überreichung der Siegerurkunde noch zusätzlich schmunzeln. Denn das Ministerium hatte auf der Siegerurkunde aus der Barockstadt ein „Rast-statt“ gemacht. Eine korrigierte Urkunde ist unterwegs und bekommt dann einen Ehrenplatz im Rathaus.

Infos zum Projekt „Daheim Wohnen in Rastatt“
Bei dem innovativen Projekt der Barockstadt soll im Stadtteil Zay modellhaft und mit Bürgerbeteiligung eine inklusive Quartiersentwicklung umgesetzt werden. Das Ziel: barrierefreies, selbstbestimmtes Wohnen im Alter und ein gemeinschaftsorientiertes Zusammenleben von Jung und Alt. So geht es eben nicht einfach um bauliche Aspekte des Wohnens, sondern um ein gelebtes Miteinander mit Hilfs-, Nachbarschafts- und Beratungsangeboten. Wie schon beim Kommunalen Aktionsplan unterstützen Professor Jo Jerg von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg und sein Team die Stadt Rastatt beim Projekt. Aktuell analysieren die Studierenden der Hochschule Ludwigsburg die Infrastruktur im Stadtteil und bereiten eine Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner vor. Der konkrete Termin für die Befragungen wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Ein breites Gewinner-Lächeln: Bürgermeister Arne Pfirrmann freut sich mit Minister Lucha über den Preis für Rastatts Inklusionsprojekt im Zay. / Foto: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
So sehen Sieger aus: 53 Kommunen aus Baden-Württemberg wurden für ihre guten Ideen belohnt. / Foto: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

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