Raphael Knoth ist Rastatts neuer Beigeordneter: „Exzellente Perspektive der Stadt im Miteinander gestalten“

(21. November 2017) Rastatts neuer Beigeordneter heißt Raphael Knoth. Der 35-jährige Wirtschaftsförderer und Marketingchef der Stadt Rastatt setzte sich bei der Wahl durch den Gemeinderat am 20. November gegen Mitbewerber Thomas Tritsch durch, der Leiter der Abteilung Zentrale Dienste beim Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe ist. Mit 23 Stimmen im zweiten Wahlgang lag Knoth nur knapp vor Tritsch mit 22 Stimmen. Der dritte Bewerber Stefan Kaufmann, stellvertretender Leiter des Eigenbetriebs „Die Stadtreiniger Kassel“, war mit elf Stimmen im ersten Wahlgang ausgeschieden. Hier konnte Raphael Knoth 20 Stimmen auf sich vereinigen, während Thomas Tritsch auf 16 Stimmen kam. Der neue Beigeordnete tritt am 1. Februar 2018 die Nachfolge von Wolfgang Hartweg an, der sich dann nach 28 Jahren als zuständiger Bürgermeister für das Dezernat II in den Ruhestand verabschiedet.

In seiner Vorstellungsrede skizzierte Raphael Knoth die inhaltlichen Schwerpunkte, mit denen er das Amt des Beigeordneten ausfüllen möchte. Neben seiner großen Fachkompetenz durch Studium und Verwaltungspraxis führte er seine Fähigkeit an, effizient und strukturiert Projekte auf den Weg zu bringen, zu begleiten und Veränderungsprozesse aktiv zu steuern. Im Austarieren einer guten Balance zwischen Führen und Delegieren setze er auf Kommunikation und Wertschätzung im Mitarbeiter- und Kollegenkreis und insgesamt auf die Förderung eines positiven Arbeitsklimas. Und seine Visionen für Rastatt? Rastatt boome weiter, so Knoth. Als Wirtschaftsförderer habe er bereits bei der guten Entwicklung der Stadt mitwirken können. Als Beigeordneter werde er sich verstärkt um ein positives, ein „kontrolliertes Wachstum“ kümmern, das immer die Lebensqualität der künftigen Generationen und einen ökologischen Ausgleich im Blick habe. An Beispielprojekten führte er die Werkserweiterung der Daimler AG oder Baumaßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt an, wie die obere Kaiserstraße und die Bebauung des Hatz- und des Franz-Areals. Rastatt durchlaufe derzeit eine dynamische Entwicklung und habe eine exzellente Perspektive als zentrale, barocke und lebenswerte Stadt. Diese Perspektive im Miteinander zu gestalten, sei eine Aufgabe, die er „mit Leidenschaft“ angehen werde, betonte Knoth. Seine Familie, die derzeit noch in Karlsruhe lebt, stehe voll hinter ihm, und bald werde man gemeinsam in die Barockstadt ziehen. 

Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch gratuliert dem neu gewählten Beigeordneten Raphael Knoth. Foto: Stadt Rastatt
Die drei Bewerber um das Amt des Bürgermeisters (v.l.): Thomas Tritsch, Raphael Knoth und Stefan Kaufmann. Foto: Stadt Rastatt

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