Workshop zum Kombibad: Buntes Potpourri an Bürgerideen

(17. November 2017) Welche Ideen und Anregungen haben Rastatts Bürgerinnen und Bürger zur Ausgestaltung des geplanten Kombibades? Eine Frage, einige Hundert Antworten. Zum Workshop des städtischen Eigenbetriebs Bäder und der Stadtverwaltung am 11. November im Bildungshaus St. Bernhard hatten sich zwar „nur“ 33 Bürger eingefunden. Aber die diskutierten engagiert und sachorientiert gut vier Stunden lang. Und lieferten ein buntes Potpourri an Vorschlägen, Ranking inklusive. So war Moderator Frank Ulmer am Ende der Veranstaltung denn auch voll des Lobes für derart konstruktive Bürgerbeteiligung. Die Bürgerinnen und Bürger hätten einen hervorragenden Job als „Politikberater“ gemacht, meinte Ulmer. Er zeigte sich erfreut, dass zum Topthema Bäder „gar nicht so viel Gegenläufiges“ herausgekommen sei.

Und was war herausgekommen? Definitiv „kein Wunschkonzert“, worum Moderator Ulmer auch gebeten hatte, bevor es an die Arbeit ging. Vielmehr überwogen realistische Wünsche, so eine klare Trennung der Wasserflächen, ein ganzjährig offener Außenbereich oder ein ganzjährig „beheiztes, beschwimmbares Außenbecken“. Als ganz wichtig unterstrichen die Workshop-Teilnehmer/innen barrierefreie Zugänge und Einrichtungen im Schwimmbad sowie barrierefreie Bushaltestellen direkt vor dem Eingang. Eine Sauna sei klar gewünscht, aber in recht bescheidener Ausgestaltung, „ähnlich wie jetzt“, formulierten die Teilnehmer. Einen Raum für Vereine wünsche man sich außerdem. Den Erhalt der Bäume am Standort Schwalbenrain. Und günstige Preise. Und drei Rutschen, wenn es nach den Jugendlichen geht. Und generell natürlich: Man sehe mindestens vier 50-Meter-Bahnen als gesetzt an, jede Bahn mehr sei ein Gewinn.

An sechs moderierten Thementischen hatten die Teilnehmer/innen intensiv Vorschläge erarbeitet zu: „Aufteilung der Wasserfläche“, „Erlebniselemente in der Badelandschaft“, „Gestaltung Außenbereich“, „Gastronomie“, „Infrastruktur/ Verkehrsanbindung“ und „Saunabereich“. Die Teilnehmer/innen waren in sechs Gruppen aufgeteilt: Jugendliche, Senioren, Menschen mit Behinderung, Familien mit Kindern, Schwimmer/innen Vereins- und Schulsport, Schwimmer/innen ohne Vereinsanbindung. Alle Gruppen machten nach und nach Station an jedem Thementisch, diskutierten und verständigten sich am Schluss der jeweiligen Diskussionsrunde auf die Topthemen der Gruppe. 

Moderator Ulmer wird die einzelnen Vorschläge jetzt auswerten und das Ergebnisprotokoll dem Arbeitskreis Bäder übermitteln. Der wiederum wird aus den Ergebnissen des Workshops bis zur Sitzung des Betriebsausschusses am 22. Januar eine Empfehlung für den Gemeinderat formulieren. 

Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch äußerte sich „mehr als angenehm überrascht“ über das engagierte, konstruktive Wirken der Workshop-Teilnehmer/innen. Das sei Bürgerbeteiligung im besten Sinne, lobte er, und alles andere als selbstverständlich. Er bedankte sich herzlich bei allen, die auf die privaten Samstagsstunden verzichtet und sie stattdessen in den Dienst des Gemeinwohls gestellt hätten.

Fotos: Stadt Rastatt
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