Umweltstiftung Rastatt


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Die Umweltstiftung Rastatt wurde am 20. Dezember 1999 ins Leben gerufen. Ihr Ziel war es, Natur und Landschaft im Verwaltungsraum Rastatt, d.h. der Stadt Rastatt und der Gemeinden Iffezheim, Muggensturm, Ötigheim und Steinmauern, zu erhalten, eine naturgerechte Entwicklung zu fördern und zur Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie des natürlichen Lebensraums beizutragen. Die Ursprünge der Umweltstiftung Rastatt reichen bis in die Mitte der 1980er Jahre zurück. Mit dem Bau des neuen Mercedes-Benz-Werkes am Standort Rastatt stellte sich das Problem des enormen Verlusts an freier Landschaft, den alle Beteiligten in der „Gemeinsamen Erklärung“ 1987 auszugleichen versuchten. Dieser sogenannte „Rastatter Kompromiss“ sah ein umfangreiches Paket an Ausgleichsmaßnahmen für die Ansiedlung des Automobil-Werkes vor und bildete den Grundstein für die Entstehung der Umweltstiftung Rastatt. Mit dem „Rastatter Kompromiss“ setzten die Beteiligten ein Signal für einen verantwortungsvollen Umgang mit der einmaligen Natur- und Kulturlandschaft in Rastatt und man kann mit Stolz feststellen: Der Verlust an freier Landschaft wurde in und um Rastatt auf eine Weise ausgeglichen, die in Baden-Württemberg einzigartig ist.

Als sich Ende des Jahres 1999 abzeichnete, dass einige der vom Land Baden-Württemberg zugesagten Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen der Mercedes Benz-Ansiedlung nicht realisiert werden konnten, wurde auf Initiative von Naturschutzbund (NABU), Landesnaturschutzverband (LNV) und des WWF-Auen-Instituts Rastatt und der Stadt Rastatt im Einvernehmen mit dem Land Baden-Württemberg die „Umweltstiftung Rastatt“ ins Leben gerufen.

Durch die Umweltstiftung Rastatt war und ist es möglich, in einer Zeit knapper werdender öffentlicher Mittel praktischen Naturschutz außerhalb des engen Korsetts von Haushaltsplänen schnell und unbürokratisch zu fördern. Sie kann zudem Mittel für den Naturschutz relativ kurzfristig zur Verfügung stellen.

Dabei ist die unkomplizierte Förderung auch ehrenamtlicher Arbeit ein besonderes Anliegen des Stiftungsvorstandes der Umweltstiftung Rastatt. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Vereinen oder Initiativen, um aktiven Naturschutz zu betreiben. Der Zugang zu den großen Fördertöpfen fällt ihnen schwer. Auch hier kann die Umweltstiftung Rastatt helfen.

Die Umweltstiftung Rastatt hat so in den Jahren ihres Bestehens in ihrem Wirkungsbereich eine Vielzahl von Naturschutzprojekten unterstützt, die sonst kaum eine Chance gehabt hätten, verwirklicht zu werden. Sie kann dank der vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Die Arbeit der Umweltstiftung Rastatt zum Wohle der Natur und Landschaft wird in einer Jubiläumsbroschüre „10 Jahre Umweltstiftung Rastatt“ vorgestellt. Hier werden die zahlreichen Naturschutzinitiativen, welche von der Stiftung finanziell gefördert wurden, beschrieben. Interessierte sind ausdrücklich eingeladen, die von der Umweltstiftung Rastatt geförderten Naturschutzinitiativen vor Ort zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen und die vielfältige, lebendige Landschaft, die gemeinsam erhalten wurde, zu entdecken.

Die Publikation ist kostenlos und kann bei der Geschäftsführung der Umweltstiftung Rastatt, bei Thomas Semmelmann, Herrenstraße 15, Rastatt, Tel. 07222-972-4210, E-Mail: umweltstiftung@rastatt.de, angefordert werden und liegt auch bei der Stadt Rastatt und den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Rastatt aus.

Kontakt

Umweltstiftung Rastatt
Naturschutz und Landschaftspflege
www.umweltstiftung-rastatt.de

Kundenbereich Ökologie und Grün
Geschäftsführung der Umweltstiftung Rastatt
Thomas Semmelmann
Tel. 07222 972-4210
E-Mail: umweltstiftung@rastatt.de


Informationen

Broschüre "10 Jahre Umweltstiftung Rastatt" steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.