Naturschutzgebiet “Rastatter Rheinaue“


Die Rastatter Rheinaue ist mit einer Fläche von rund 850 Hektar eines der größten und schönsten Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg. Im Jahr 1984 erfolgte mit großer Unterstützung der Stadt Rastatt in rekordverdächtigen eineinhalb Jahren die Ausweisung zum Naturschutzgebiet durch das Regierungspräsidium – damit bleibt eine der letzten intakten Überflutungsauen am Oberrhein erhalten.

Zwischen Basel und Iffezheim ist der Rhein durch die Staustufen gebändigt und von seiner Aue abgetrennt worden. Erst unterhalb der Staustufe Iffezheim kann der Rhein über die Ufer treten und die Auen regelmäßig überschwemmen. In der rund 7,5 km langen und 1 km breiten Aue zwischen Wintersdorf und Steinmauern gibt es artenreiche Auwälder, große Altwasser, feuchte Hochstaudensäume und bunte Wiesen. Die wechselnden Wasserstände sind das Lebenselixier der Aue. Kein Wunder also, dass dem nationalen Schutz auch der europäische Schutz folgte: Seit 2001 gehört das Naturschutzgebiet zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Und seit 2008 ist es nach dem Ramsar-Abkommen Bestandteil der international bedeutsamen Feuchtgebiete.


Steckbrief

Art des Schutzgebietes

Naturschutzgebiet

Name

Rastatter Rheinaue

Kreis

Rastatt

Gemeinde

Rastatt, Iffezheim, Steinmauern

Fläche (ha)

845,0

Höhe über NN (m)

110 - 115

Naturraum

Nördliche Oberrhein-Niederung

Kurzbeschreibung




Intakte Überflutungsaue der Furkationszone des Rheins als Lebensraum zahlreicher Pflanzen- und Tiergesellschaften; Naturraum von besonderer Eigenart und Schönheit, Standort der Eichen-Ulmen Waldgesellschaften, Silberweidenwald, artenreiche Vegetation, besonders in und an den Gewässern.


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Rheinaue

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