Regeln an Rastatts Badeseen und Badestellen

(7. August 2017) Mit dem Sämannsee in Wintersdorf sowie dem Sauweidesee und dem See an der Lindenallee in Ottersdorf haben Rastatts Ortsteile wunderschöne und beliebte Badestellen und Badeseen. Sie laden in den Sommermonaten zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum Badevergnügen ein: kostenlos, in der freien Natur, und abseits der Chlorbecken in den Freibädern. Damit das auch so bleibt und alle Badegäste gleichermaßen ihren Aufenthalt genießen können, gelten an den Badeseen und Badestellen besondere Regeln. Denn im Gegensatz zum Freibad gibt es dort keine Badeaufsicht und auch keine Chemikalien, die das Wasser reinhalten. Baden auf eigene Gefahr also. Zudem liegen die Seen nah am Naturschutzgebiet und insbesondere der Sämannsee in Wintersdorf in direkter Waldnähe. Die Gefahr von Boden- und Wasserverschmutzungen und Waldbränden verlangt von den Gästen daher umsichtiges Verhalten. Zusammengefasst gelten folgende Regeln, auf die übrigens direkt an den Badeseen und Badestellen Schilder aufmerksam machen:

  • Bei den Seen und Badestellen handelt es sich um natürliche Orte. Es gibt Böschungen, Tiere und Pflanzen, Steine, Gefälle. Dessen sollten sich die Badegäste immer bewusst sein: Sowohl am Uferbereich als auch im Wasser besteht Verletzungsgefahr. Die Mitarbeiter der Ortsteilbauhöfe prüfen und kontrollieren regelmäßig und säubern den Uferbereich. Ausschließen können sie aber Unfälle oder Verletzungen nicht. Ebenfalls der Unfallvorsorge gilt das Verbot, Glasflaschen an die Badeseen und Badestellen mitzubringen. Scherben können leicht zu Verletzungen führen und an den Seen gibt es keine Erste-Hilfe-Stelle.
  • Nichts an den Badeseen und Badestellen zu suchen haben Hunde. Das würde schlicht zu Nutzungskonflikten führen: zwischen verschiedenen Hundebesitzern; und zwischen Hundebesitzern und Badegästen. Niemand soll sich gestört fühlen. Aus insbesondere hygienischen Gründen ist es grundsätzlich untersagt, Tiere zu füttern. Die Futterreste würden ansonsten Gesundheitsschädlinge wie beispielsweise Ratten anlocken, die kein Badegast gerne sehen möchte.
  • Für Ärger an den Badeseen sorgt immer wieder das Thema Müll. Grundsätzlich ist Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. Leider stellen die Ortsverwaltungen immer wieder fest, dass die Badegäste ihren Müll am Platz liegen lassen, anstatt ihn zum Mülleimer zu tragen oder – noch besser – mit nach Hause zu nehmen. Apropos Mülleimer: Sperrige Schachteln, Luftmatratzen, mitgebrachter Hausmüll und dergleichen gehören nicht dorthin.
  • Für Lagerfeuer oder Grillstellen sind die Badeseen und Badestellen ebenfalls kein Ort. Das ist aus gutem Grund verboten. Nicht nur, dass die verkohlten schwarzen Überreste der Feuerstellen nicht schön aussehen. Feuer jeder Art ist schlicht gefährlich, denn Gras und Holz sind leicht brennbar und ein Feuer könnte sich rasch ausbreiten. 
  • Untersagt ist es auch, an den Badeseen und Badestellen Zelte aufzuschlagen oder gar zu campen. Das ist nur an ausgewiesenen Campingplätzen erlaubt. Die gibt es beispielsweise in Plittersdorf und in Rauental. 
  • Zu guter Letzt ist es oft nächtlicher Lärm, der die Wintersdorfer und Ottersdorfer ihrer Ruhe beraubt. Selbstverständlich gilt auch an den Badeseen und Badestellen die Nachtruhe. Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr ist dort außerdem Alkohol nicht erlaubt. 

In regelmäßigen Intervallen kontrollieren Polizei, Ortsverwaltungen und der Gemeindevollzugsdienst das Geschehen an den Badeseen und Badestellen. In aller Regel verläuft die Badesaison friedlich. Abfall, Hunde, Lagerfeuer, Camping und Lärm sorgen aber immer mal wieder für Reibereien. Daher bitten die Ortsverwaltungen alle Badegäste, sich an die einfachen Regeln zu halten. Denn schließlich sei es ja schön, dass es die Badeseen überhaupt gibt.

Idyllische Badestellen und Badeseen in den Ortsteilen laden zum Badevergnügen ein. / Foto: Stadt Rastatt
Hinweisschilder machen auf die Regeln aufmerksam. / Foto: Stadt Rastatt
Leider halten sich einige Badegästen nicht an die Regeln: Müll türmt sich. / Foto: Stadt Rastatt
Und unerlaubte Lagerfeuer hinterlassen unschöne Rückstände. / Foto: Stadt Rastatt

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