Eintrag ins Goldene Buch. Foto: Rainer Wollenschneider

Barocke Rastatter Schlosskirche präsentiert sich der Öffentlichkeit wieder in ihrer ganzen Schönheit

(3. Juli 2017) Nach ihrem Dornröschenschlaf ist die barocke Rastatter Schlosskirche neben dem Residenzschloss wieder offen für Besucherinnen und Besuchern und zeigt sich in ihrer ganzen Pracht und Schönheit. Nach 24 Jahren Schließung und elf Jahren umfangreicher und restauratorisch aufwendiger Sanierung öffnete die Schlosskirche am Freitag, 30. Juni, mit einem Festakt erstmals wieder ihre Pforten. Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann hatte die Schlosskirche vor den Augen geladener Gäste – unter anderem Rastatts Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Michael Hörmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten – feierlich an die Öffentlichkeit übergeben. Oberbürgermeister Pütsch zeigte sich beeindruckt von der Schönheit der Kirche. „Mit der Eröffnung der Schlosskirche nach so vielen Jahren ist ein Märchen wahr geworden“, freute sich Pütsch und wünschte sich für die Zukunft, dass das Gotteshaus nicht nur museal, sondern auch für Gottesdienste genutzt werden könne. Nach einem Rundgang durch die restaurierte Kirche trug sich Finanzministerin Sitzmann noch ins Goldene Buch der Stadt Rastatt ein. 

Die barocke Schlosskirche entstand zwischen 1720 und 1723 nach den Vorstellungen von Markgräfin Sibylla Augusta. Seit 1993 war das barocke Schmuckstück geschlossen und seither von unterschiedlichen Fachleuten detailgetreu restauriert worden. Die Restaurierung hatte das Land rund 4,2 Millionen Euro gekostet. 

Die Staatlichen Schlösser und Gärten bieten regelmäßig Rundgänge durch die Kirche an: Von Donnerstag bis Sonntag gibt es täglich drei Führungen. Informationen und Tickets sind an der Schlosskasse erhältlich unter 07222 978385, E-Mail an info@schloss-rastatt.de.

In der Schlosskirche. Foto: Rainer Wollenschneider
Beeindruckende Details. Foto: Rainer Wollenschneider
In der Schlosskirche. Foto: Rainer Wollenschneider
Das Quantz-Kollegium sorgte für die feierliche musikalische Umrahmung des Festakts. Foto: Rainer Wollenschneider

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