Aktuelle Meldungen zur Baustelle obere Kaiserstraße


Die Baustelle ist voll im Zeitplan / Erste Baumquartiere für die neuen Platanen stehen bereit

(19. Juli 2017) Es geht rund auf der Baustelle obere Kaiserstraße. Inzwischen sind im nordöstlichen Bereich alle Hauptleitungen für Gas, Wasser und Abwasser verlegt. Die noch fehlenden Hausanschlüsse werden Ende Juli komplettiert, wenn die Lieferung eines Teils des Kanalschachtes erfolgt. Alles perfekt im Zeitplan. 

Ganz aktuell stehen auf dem Baufeld die ersten Baumquartiere für die neuen Platanen bereit. Baumquartiere? Wer beim Blick auf die Baustelle jetzt nach Grünem und Sprießendem sucht, wird enttäuscht sein. Denn die sogenannten Baumquartiere präsentieren sich als verzinkte Stahlgerüste. Diese eigens angefertigten Konstruktionen werden im Boden versenkt, um den Bäumen ein ungehindertes Wachstum zu ermöglichen. Die Bäume selbst, 22 Platanen mit einer bereits beachtlichen Größe von 3,70 Metern und kastenförmigen Kronen, sind schon von den Landschaftsplanern ausgesucht und warten in Norddeutschland auf ihren Einsatz in Rastatt. Wenn sie später den neu gestalteten Platz verschönern, werden sie ganz ähnlich anmuten wie ihre „Baumkollegen“ auf dem Marktplatz und dem Paradeplatz. 

Wenn die Baustelle abgeschlossen ist, wird es wieder grün: 22 Platanen werden die neue gestaltetet obere Kaiserstraße verschönern. Die Baumquartiere für die neuen Platanen stehen schon einmal bereit. Foto: Stadt Rastatt.

Keine Kampfmittelreste auf der Kaiser-Baustelle

(8. Juni 2017) Kampfmittelreste auf der Baustelle obere Kaiserstraße? Eindeutig Fehlanzeige! Nur ein kurzes Gastspiel hatte die Ötigheimer Firma Hettmannsperger, die am Mittwoch, 7. Juni, auf der Baustelle im Herzen Rastatts Bodenuntersuchungen vornahm. Mit speziellen Geräten tastete der Fachmann die Baustelle Meter für Meter ab, um magnetische Unregelmäßigkeiten aufzuspüren. Ein paarmal gaben die Geräte zwar „Alarm“. Zutage kamen aber nur ein paar rostige Rohrreste und andere metallische Kleinteile. Und so konnte der Fachmann am Ende des Tages feststellen: Alles gut! Auf der Baustelle befinden sich keine Kampfmittelreste im Boden. Somit ist jetzt der Boden bestens bereitet für die Tiefbauarbeiten, die ab der kommenden Woche losgehen. In den vergangenen Tagen hatten die Bagger bereits Ordnung geschaffen und Asphalt und Pflasterbeläge entfernt. 

Nur rostige Kleinteile wurden bei den Bodenuntersuchungen auf der Baustelle obere Kaiserstraße gefunden und zum Glück keine Kampfmittelreste. Fotos: Stadt Rastatt
Nur rostige Kleinteile wurden bei den Bodenuntersuchungen auf der Baustelle obere Kaiserstraße gefunden und zum Glück keine Kampfmittelreste. Fotos: Stadt Rastatt

Der Asphalt ist entfernt, jetzt beginnt die Kampfmittelsondierung

(6. Juni 2017) Ganze Arbeit geleistet haben die Bagger bereits vergangene Woche in der oberen Kaiserstraße. Der Asphalt und die alten Pflasterbeläge sind inzwischen größtenteils entfernt, jetzt geht es langsam Richtung Tiefbau. Arbeitsschwerpunkt in der aktuellen Woche sind die üblichen Kampfmittelsondierungen. Im Auftrag der Baufirma Reif wird voraussichtlich bis einschließlich Freitag, 9. Juni, das Baugelände sorgfältig untersucht. Mit speziellen Geräten sondieren die Fachleute mögliche „magnetische Unregelmäßigkeiten“. Schlägt ein Gerät an, wäre dies ein Hinweis, dass sich eventuell Kampfmittelreste im Untergrund befinden. „Die Gefahr ist hier auf dem Gelände aber sehr gering“, betont der städtische Bauleiter Peter Polak. Vom zentral zuständigen Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Stuttgart habe man die Aussage bekommen: keine Verdachtspunkte, so Polak. Zwar gehört die obere Kaiserstraße rund um die Stadtkirche St. Alexander zu den bombardierten Bereichen Rastatts. Allerdings weiß man aus den Unterlagen, dass nicht mit Bombenfunden zu rechnen ist. Polak zeigt sich zuversichtlich, dass ab dem 12. Juni mit den eigentlichen  Tiefbauarbeiten begonnen werden kann.

Asphalt und Pflasterbeläge sind zwischenzeitlich entfernt auf der Baustelle obere Kaiserstraße, jetzt geht es los mit der Kampfmittelsondierung. Foto: Stadt Rastatt

Baustelle obere Kaiserstraße: Neue Parkregelung in der Kapellenstraße - Kontrollen ab Montag

(26.Mai 2017) In der oberen Kaiserstraße geht es ab der kommenden Woche richtig los mit den Bauarbeiten zur Umgestaltung. Wie bereits mitgeteilt, bedingt die Baustelle Umleitungen im Busverkehr und neue Bushaltestellen. Anstelle der „stillgelegten“ Haltestelle Berhardusbrunnen sind Ersatzhaltestellen in der Murgstraße und Kapellenstraße (in Fahrtrichtung Süden) eingerichtet. Dadurch mussten die bisherigen Parkplätze in der Kapellenstraße zwischen Badener Brücke und Herrenstraße weichen. Als Ersatz gibt es sechs Parkplätze vor der BadnerHalle im Bereich der Bushaltebucht, die zum Parkstreifen umfunktioniert wurde. Hier können Kunden der umliegenden Geschäfte ihr Auto mit Parkscheibe bis zu 30 Minuten kostenfrei abstellen. Weitere 35 Parkplätze stehen im Bereich der ehemaligen Pavillonfläche in der Kaiserstraße zur Verfügung, auf denen kostenfreies Parken mit Parkscheibe für 90 Minuten möglich ist.

Um den dicht getakteten Busverkehr in der Kapellenstraße nicht zu behindern, ist die Einhaltung der neuen Parkregelung von großer Bedeutung. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen, die Bus-Ersatzhaltestellen nicht zuzuparken und die nahe gelegenen Ersatzparkplätze zu nutzen. Ab Montag, 29. Mai, wird sie verstärkt kontrollieren, ob die neue Parkregelung eingehalten wird. 


Biss zum Baubeginn -  die alten Pflastersteine werden übrigens recycelt./ Foto: Stadt Rastatt
Die Baustellenbanner – hier als Kulisse für den Baggerbiss – informieren über die Bauarbeiten. / Fotos: Stadt Rastatt
Gemeinderat, Gewerbeverein, Planer, Baufirma und Stadtverwaltung ziehen für eine schönere Kaiserstraße an einem Strang.

Mehr Bäume, mehr Infrastruktur, mehr Qualität: Obere Kaiserstraße startet in die Zukunft

(24. Mai 2017) Mit einem beherzten Baggerbiss ins Straßenpflaster läutete Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch am Dienstagmorgen, 23. Mai, den offiziellen Start der Arbeiten an der oberen Kaiserstraße ein. Wo demnächst der Asphalt einer barocken Pflasterung weicht, begrüßte er zum Baubeginn Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, des Planungsbüros Bauer.Landschaftsarchitekten, der Baufirma Reif, Angelika Zittel vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Mitarbeiter aus den städtischen Fachbereichen, Thomas Richers vom Gewerbeverein RA3 und Citymanager Johannes Flau.

„Mehr Bäume, mehr Infrastruktur, mehr Qualität“, gab der Oberbürgermeister als Parole für das Vorzeigeprojekt aus. „Mehr Qualität, das bedeutet nicht nur eine optische Aufwertung mit barocker Pflasterung, tollem Beleuchtungskonzept und neuen Wasserflächen“, erklärte er. „Mehr Qualität erreichen wir auch durch 76 zeitgemäße Parkplätze und 33 Stellplätze für Räder. Und vor allem schaffen wir eine echte Aufenthaltsqualität auf dem Platz. Und auch für eine Toilettenanlage sorgen wir.“

Ein breiter Konsens und eine offene Kommunikation seien die besten Voraussetzungen für die kommende Umgestaltung, stellte der Oberbürgermeister fest. Er bedankte sich bei allen, die das Projekt voranbringen - allen voran beim Gemeinderat, der die Planung Anfang 2016 beschlossen und die Bausumme von fast drei Millionen Euro freigegeben habe. Besonders am Herzen liege ihm ein enger Dialog mit Anwohnern und Geschäftsleuten, betonte der OB. Auch hier wolle man bei der Baustelle neue Zeichen setzen und kontinuierlich kommunizieren. So habe die Stadt unter Federführung von Citymanager Johannes Flau und in Zusammenarbeit mit der Agentur Pasiodesign ein eigenes Marketingkonzept für die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße entwickelt. Zum Baggerbiss bereits freigeschaltet war die Website rastatt-baut.de, die kontinuierlich über den Baufortgang informieren wird. 

„Ich freue mich nicht nur persönlich, sondern in erster Linie für Rastatts Bürger, die vom Umbau der Kaiserstraße profitieren werden – hier wird ein Meilenstein für Rastatts Zukunft gesetzt“, schloss der Oberbürgermeister und ließ im Bagger den Worten Taten folgen.

Tätig mit den ersten Tiefbauarbeiten wird die Firma Reif am Montag, 29. Mai. Dann wird zum ersten Mal groß gebaggert für den Kanalbau Ecke Poststraße/ obere Kaiserstraße. Die fußläufige Erreichbarkeit der Geschäfte ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet. 35 provisorische Parkplätze, davon zwei behindertengerechte, sind für die Kunden der anliegenden Geschäfte eingerichtet worden; sie können mit Parkscheibe bis zu 90 Minuten kostenfrei genutzt werden. 

Für alle Fragen rund um die Baustelle steht Citymanager Johannes Flau telefonisch bereit unter 07222 972-1270, per E-Mail unter johannes.flau@rastatt.de. Alle Infos zur Baustelle unter rastatt-baut.de.

Kontakt und Informationen:

Citymanager Johannes Flau,
Telefon 07222 972-1270,
E-Mail johannes.flau@rastatt.de

Baustellen-Website:
rastatt-baut.de