Stärkung für den Wirtschaftsstandort Rastatt: Edeka plant großes Zentrallager im Gewerbegebiet Stockfeld

(2. Februar 2017) Das Jahr beginnt sehr vielversprechend für den Wirtschaftsstandort Rastatt. Einstimmig hat der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung am 30. Januar die Verwaltung beauftragt, die Ansiedlung eines Logistikzentrums der Edeka Handelsgesellschaft Südwest mbH im Gewerbegebiet Stockfeld in die Wege zu leiten. „Wir freuen uns sehr über das Interesse und die konkreten Pläne des renommierten Unternehmens“, betonte Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch bei der Vorstellung des Projektes in einem Pressegespräch im Rastatter Rathaus. „Das geplante Zentrallager wird den Wirtschaftsstandort weiter stärken und bei unseren Gewerbesteuereinnahmen sehr positiv zu Buche schlagen. Das sind für mich als Oberbürgermeister natürlich höchst erfreuliche Nachrichten.“

Visualisierung: Architekturbüro Müller + Huber
Visualisierung: Architekturbüro Müller + Huber

Edeka schafft 400 Arbeitsplätze und investiert 100 Millionen Euro

Edeka Südwest plant, im Rastatter Gewerbegebiet Stockfeld auf einer Fläche von circa 142.000 Quadratmetern ein teilautomatisiertes Zentrallager zu errichten. Dort sollen rund 20.000 Waren aus den Bereichen Trockensortiment und Drogerie gelagert und an die fünf bestehenden Regionallager in Offenburg, Balingen, Ellhofen, Heddesheim und St. Ingbert ausgeliefert werden. Am neuen Standort werden nach Angaben des Unternehmens bis zu 400 Arbeitsplätze entstehen. Optimal sei der Standort schon allein wegen seiner idealen Verkehrsanbindung in direkter Nähe zur A 5, erläuterte Wolfgang Seiler, Edeka-Geschäftsbereichsleiter Expansion/Projektentwicklung Immobilien, beim Pressegespräch. Er bedankte sich bei OB Pütsch für die „herausragende Zusammenarbeit“ und das stets offene Ohr, mit dem die städtische Wirtschaftsförderung das Projekt von Beginn an begleite. 

Edeka will mehr als 100 Millionen Euro am Standort Stockfeld investieren; dies sei „eine  der größten Investitionen, die wir in der Region getätigt haben“, so Seiler. Baubeginn auf der größtenteils städtischen Fläche soll im April 2018 sein, Inbetriebnahme im November 2020. „Gerne auch früher“, meinte Seiler optimistisch. Es seien jetzt noch einige Hausaufgaben zu machen, wie Gutachten zu Naturschutz, Verkehr oder Lärm. Insgesamt sei das Projekt aber auf einem guten Weg und der städtebauliche Vertrag bereits für August 2017 vorgesehen. Das 37.800 Quadratmeter umfassende Gebäude, versprach Seiler, werde keine 08/15-Lösung sein, sondern ansprechend und nach ökologischen Kriterien gestaltet. 

Viele Interessenten für die Gewerbefläche

Wie der städtische Wirtschaftsförderer Raphael Knoth erklärte, gab es in den vergangenen Monaten eine Reihe von Interessenten für die Gewerbefläche. In Hinblick auf die zu erwartende Gewerbesteuer und die Arbeitsplätze sei das Edeka-Projekt für die Stadt Rastatt jedoch das mit Abstand interessanteste Angebot. Vor Jahren war die Fläche auch schon einmal für eine Ikea-Ansiedlung vorgesehen. „Nach der grundsätzlichen Zustimmung des Gemeinderates sind wir sehr froh, dass wir das Vorhaben jetzt realisieren können“, so Knoth. „Die Logistikbranche ist ein zukunfts- und krisensicherer Wirtschaftsbereich und das Stockfeld-Areal für diese Ansiedlung prädestiniert. Entsprechend begrüßen wir das Vorhaben von Edeka. Erfreulich für uns ist auch, dass der Gemeinderat die Notwendigkeit bekräftigt hat, weitere Gewerbeflächen zu erschließen. Denn wir wollen auch in Zukunft Rastatter und auswärtigen Unternehmen attraktive Gewerbeflächen anbieten können.“

v.l.: Wirtschaftsförderer Raphael Knoth, OB Hans Jürgen Pütsch, Wolfgang Seiler, Geschäftsbereichsleiter Expansion/Projektentwicklung Immobilien EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH, Christhard Deutscher, Pressesprecher

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