Wechsel im Gemeinderat: Stadtrat Schieß hört auf, Stadträtin Böss-Walter rückt nach

Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch verabschiedete Stadtrat Manfred Schieß und dankte für sein engagiertes Wirken zum Wohle der Stadt / Foto: Stadt Rastatt.

(3. Februar 2015) Einen Abschied und eine Neuverpflichtung gab es in der Sitzung des Gemeinderates der Stadt Rastatt am 2. Februar zu verkünden und zu würdigen: Manfred Schieß, Stadtrat der Fraktion DIE GRÜNEN, hatte aus gesundheitlichen Gründen um sein Ausscheiden aus dem Gemeinderat gebeten und wurde verabschiedet. Ursula Böss-Walter rückte als neue Stadträtin für die Fraktion nach.

Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch dankte Manfred Schieß für sein engagiertes und erfolgreiches Wirken zum Wohle der Stadt. Zwar sei er erst seit der letztjährigen Kommunalwahl im Gemeinderat, habe aber in dieser kurzen Zeit bereits wichtige Impulse setzen können. Als Beispiele nannte der OB den jüngsten Beschluss zur Versorgung aller städtischen Liegenschaften mit Ökostrom oder Schieß‘ beharrliches Drängen, das Toiletten-Problem am Bahnhof zu lösen. Doch bereits vor seiner Zeit als Stadtrat habe Manfred Schieß viel für Rastatt geleistet. So habe er sich als Mitglied im Arbeitskreis Energie & Klima für den kommunalen Klimaschutz engagiert und darüber hinaus in der Entwicklungshilfe. „Wir bedauern außerordentlich, dass Sie gehen, haben aber Verständnis für Ihre Entscheidung“, betonte der Oberbürgermeister. Er wünschte Manfred Schieß viel Kraft und übergab ihm als kleines Zeichen der Anerkennung einen Bildband über die Rastatter Rheinauen.

Ursula Böss-Walter wurde von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch als neues Mitglied im Gemeinderat vereidigt und willkommen geheißen / Foto: Stadt Rastatt.

Nachrückerin Ursula Böss-Walter ist zwar ein neues Gesicht im Gemeinderat, aber in Rastatt bestens bekannt als ehrenamtlich Engagierte, beispielsweise als Vorsitzende der Naturfreunde Rastatt. In dieser Funktion war sie auch Mitinitiatorin der Klimapartnerschaft zwischen Rastatt und St. Louis im Senegal. Außerdem ist sie im Rastatter Verein Feuervogel aktiv, der Beratung, medienpädagogische Arbeit und viele Aktionen „für ein selbstbestimmtes Leben, frei von sexueller Gewalt“ anbietet. OB Pütsch dankte Ursula Böss-Walter, „dass Sie Ihre Tat- und Schaffenskraft zur Verfügung stellen und sich für die Belange der Stadt einsetzen.“ Der Gemeinderat stimmte dem Eintritt von Böss-Walter ins Gremium einstimmig zu und verpflichtete sie als Mitglied im Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur sowie als stellvertretendes Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss, Stadtmarketingausschuss, Umwelt- und Verkehrsausschuss und Umlegungsausschuss.

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