Gutes Sportangebot macht sich bezahlt


Preis Sportfreundl. Stadt

Der Preis "Sportfreundliche Stadt" wurde an die Stadt Rastatt verliehen (v.l.): Natalie Gayny (Jiu-Jitsu-Kampfsportverein Rastatt e.V.), BGV-Abteilungsdirektor Ralf Krepper, Direktionsbevollmächtigter Thomas Vogel, Präsident des BSB Gundolf Fleischer MdL, Bürgermeister Arne Pfirrmann und Sonja Kinz (Jiu-Jitsu-Kampfsportverein Rastatt e.V.).
Foto: Stadt Rastatt


Erfreuliche Nachricht für die Barockstadt: Der Badische Sportbund Freiburg sowie die Badische Gemeinde-Versicherung haben die südbadischen Städte und Kommunen dazu aufgerufen, am alljährlichen Wettbewerb „Sport- und umweltfreundlichste Gemeinde/Stadt“ teilzunehmen. Die Stadt Rastatt ist in der Kategorie „Städte über 20 000 Einwohner“ als Siegerin hervorgegangen. In Vertretung von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch konnte Bürgermeister Arne Pfirrmann bei einem Empfang im Historische Rathaus die Auszeichnung samt einer Siegerprämie von 6 000 Euro vom Präsidenten des BSB Gundolf Fleischer, MdL, entgegennehmen. Der BGV hat den Preis gestiftet und war mit Abteilungsdirektor Ralf Krepper und Direktionsbevollmächtigten Thomas Vogel zu Gast in Rastatt.

Bürgermeister Pfirrmann zeigte sich erfreut über die Würdigung der vorbildlichen Bemühungen rund um die Entwicklung des Sports seitens der Stadt. Nicht nur das gute Sportangebot, sondern auch die langjährige Förderung durch die Stadt machten sich bezahlt. Bürgermeister Pfirrmann verwies auf die hohen Zuschüsse an die Sportvereine. Die Auszeichnung verdeutliche, dass man sich in der Sportförderung auf dem richtigen Weg befinde und bereits viel erreicht habe. Das ehrenamtliche Engagement in diesem Bereich sei ein wichtiges Pfund für den Sport. Sein Dank gehe daher an die vielen Menschen, die sich auf unterschiedlicher Weise engagieren. Die Siegerprämie wird in die Projektförderung fließen.

Wie Präsident Gundolf Fleischer betonte, habe sich Rastatt über Jahre hinweg als sportliche Stadt einen Namen gemacht. Die Städte und Gemeinden seien die ersten Ansprechpartner in Sachen Sport.

Mit rund 80 Vereinen und Organisationen, die an die 20 000 Mitglieder zählen, wobei der Breiten- bis hin zum Spitzensport vertreten ist, ging die Stadt Rastatt mit guten Voraussetzungen an den Start. Sie hatte in ihrer Bewerbung einige Pluspunkte zu verzeichnen.

Zunächst stand der Organisationsgrad in Bezug auf die Anzahl der Bevölkerung auf dem Prüfstand: So liegt der Anteil der Rastatter Bevölkerung, der einem Sportverein oder einer Einrichtung angehört, bei ca. 40 %. Auch die Kooperationsmaßnahmen zwischen Vereinen und Schulen/Kindergärten zeigen den hohen Stellenwert des Sports in Rastatt, zum Beispiel in Form einer frühen Bewegungserziehung.

Um die Ausübung der rund 40 gebotenen Sportarten zu ermöglichen, wird den Vereinen eine große Anzahl an Sportstätten und Anlagen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sichert Rastatts kommunale Sportförderung auch in Zukunft die nötigen Rahmenbedingungen.

Auch in den Bereich Leistungssport investiert man entsprechend, so dass Rastatt bereits Bundesstützpunkt der Junioren im Ju-Jutsu ist und besonders erfolgreiche Sportler auf nationaler und internationaler Ebene im Rahmen einer Sportlerehrung würdigt. Als weitere Punkte nannte Fleischer den Stadtausschuss für Sportvereine oder den Sportentwicklungsplan.

Über die Verleihung freuten sich auch Axel Wafzig, Vorsitzender des Stadtausschusses für Sportvereine sowie Vertreter des Gemeinderates.

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