Ein Jahr im Dienst des Natur- und Umweltschutzes: Priska Dübner und Yanik Werner beenden ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Stadt Rastatt

(12. August 2015) Priska Dübner und Yannik Werner blicken auf ein ereignisreiches Jahr bei der Stadt Rastatt zurück. Nach ihrem Abitur hatten sie sich dazu entschlossen, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei der Stadt Rastatt zu machen. Ende August endet ihre Zeit im Dienst des Natur- und Umweltschutzes. Das Fazit der beiden 19-Jährigen: „Wir würden uns jederzeit wieder für das FÖJ bei der Stadt Rastatt entscheiden. Es hat einfach sehr viel Spaß gemacht!“ 

Während ihres ökologischen Jahres haben sie unter anderem eine Schmetterlingsausstellung organisiert, ein Projekt für Gelbbauchunken umgesetzt, ein Eidechsenhabitat angelegt und Althandys für den Schutz von Berggorillas gesammelt. So kam nie Langeweile auf. Besondere gut hat es den beiden gefallen, die Ökostation in Rastatt zu pflegen und zu betreuen: „Es war spannend, Kindergruppen durch die Ökostation zu führen und ihnen alles zu erklären. Außerdem lernt man sehr gut, sich durchzusetzen“, erzählt Priska Dübner.

Blicken auf ein ereignisreiches Jahr im Dienste des Umwelt- und Naturschutz zurück: Yannik Werner und Priska Dübner / Foto: Stadt Rastatt.

Die persönliche Weiterentwicklung ist ein weiteres wichtiges Ziel des FÖJ. „Ich fand es toll, wieviel wir hier selber machen und entscheiden durften. Dennoch war immer jemand ansprechbar, wenn wir mal nicht weiterkamen“, zeigt sich Yannik Werner mit der Betreuung sehr zufrieden. Bei der Stadt bekamen die FÖJler sowohl Einblick in den Naturschutz, als auch in die Arbeit einer Verwaltung. Sogar bei den Bewerbungsgesprächen für die zukünftigen FÖJler wurden die beiden einbezogen. Priska Dübner freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen: „Wir konnten uns aktiv bei der Auswahl unserer Nachfolger einbringen. Wo sonst bekommt man schon so eine Gelegenheit?“ 

Yannik Werner wird sich in Zukunft auf sein Studium der Vermessung und Geoinformatik in Würzburg konzentrieren, für Priska Dübner geht es mit einer Ausbildung als Kauffrau im Bio-Einzelhandel bei Alnatura in Hannover weiter.  

FÖJ bei der Stadt Rastatt

Die Stadt Rastatt bietet seit 1991 jedes Jahr zwei jungen Menschen die Möglichkeit, in der Stadtverwaltung ein FÖJ abzuleisten und sich im Bereich des Umweltschutzes zu engagieren. Das FÖJ ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 27 Jahren. Ziel ist es, Einblicke in ökologische Berufsfelder zu bekommen und zu einer ökologischen Lebensführung anzuregen. In Baden-Württemberg werden rund 130 FÖJ-Stellen in unterschiedlichen Bereichen angeboten: in Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben, Natur- und Umweltzentren, Umweltbildungseinrichtungen, Natur- und Umweltschutzverbänden oder Unternehmen und öffentlichen Trägern. Nähere Informationen zum FÖJ in Baden-Württemberg gibt es im Internet unter www.foej-bw.de.

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