Integration in Rastatt


In Rastatt leben, arbeiten und wohnen 17.675 Personen (= 37,4%) mit Migrationshintergrund aus 109 verschiedenen Ländern. Damit liegen wir weit über dem landesweiten Durchschnitt.

Es ist daher wichtig, Integration lokal zu gestalten und auf ein gelebtes harmonisches Miteinander von Menschen verschiedener Nationen und Kulturen hinzuwirken. Menschen aus mehr als 100 verschiedenen Ländern bedeuten auch Unterschiede, was Herkunft, Religion, Bildung und Sprachkenntnisse betreffen. Damit ihnen die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit ermöglicht wird, werden unterschiedliche Strategien angewandt und Maßnahmen durchgeführt.

Nach dem Motto „Fördern und Fordern“ werden Förderangebote zur Eingliederung, besonders zum Spracherwerb und Beratung durchgeführt, die Förderung der Kinder ist besonders wichtig. Im Gegensatz sind die Zuwanderinnen und Zuwanderer aufgefordert, die deutsche Sprache zu erlernen und sich in die geltende Rechts- und Gesellschaftsordnung einzufügen. Dazu gehört auch, die elementaren Regeln des sozialen Miteinanders aller Menschen in Rastatt zu respektieren.

Petra Heinisch-Hildenbrand ist die Integrationsbeauftragte der Stadt Rastatt, und als Stabsstelle direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet. Sie arbeitet eng mit Vereinen, Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und Migrantenorganisationen vor Ort und der Region sowie mit der Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Integrationsbeauftragten zusammen.Integration ist eine Querschnittsaufgabe und themenübergreifend. Innerhalb der Stadtverwaltung arbeitet sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs Jugend, Familie und Senioren, hier hauptsächlich mit der Kindertageseinrichtungen, der Gemeinwesenarbeit, der Schulsozialarbeit, dem Kinder- und Jugendtreff, aber auch mit dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung und dem Fachbereich Schulen, Kultur und Sport zusammen. Sie koordiniert und unterstützt Maßnahmen und Integrationsprojekte und ist beratend tätig. Sie fördert die interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung mit besonders publikumintensiven Bereichen. Sie ist für die Einrichtung eines Migrationsbeirates zuständig und soll die Geschäftsstelle führen.