Evangelische Stadtkirche


Evangelische Stadtkirche

Die außen schlichte Kirche gehörte ursprünglich zum ehemaligen Franziskanerkloster, das in den Jahren 1702 bis 1714 nach den Entwürfen des Rastatter Schlossbaumeisters Domenico Egidio Rossi und unter der Leitung des Baumeisters Lorenzo de Sale erbaut wurde. Die Grundsteinlegung für die Kirche erfolgte 1702. Am 30. Mai 1717 wurde die Kirche der "Unbefleckten Empfängnis Mariae" geweiht.

Einhundert Jahre später fiel der Komplex der Säkularisation anheim. 1805 wurde die Aufhebung des Klosters besiegelt und alles Kirchengerät kam zur Versteigerung. Bis 1866 dienten die ehemaligen Klostergebäude dem Oberamt, danach dem Landratsamt als Amtsgebäude.

Seit 1807 ist die Kirche das Gotteshaus der evangelischen Stadtpfarrgemeinde. Ein schlichtes Kreuz über dem Hauptportal, von barocken Zierschnörkel eingefasst, verweist auf den sakralen Charakter des Gebäudes. Der Innenraum der Kirche wurde durch eine Restaurierung zu einem lichten Raum umgestaltet.